Verladung
Die Verladung bezeichnet den letzten Schritt im Warenausgangsprozess: die physische Zuordnung verpackter NVEs zu Frachtmitteln (LKW, Container) und die anschliessende Warenausgangsbuchung. Ist keine Verladung erforderlich, wird der Warenausgang direkt aus der Warenausgangsplanung gebucht.

Verladung in SIEVERS WMS
SIEVERS WMS steuert die Verladung über Verladevorgänge, die aus der Warenausgangsplanung erzeugt werden. Die operative Durchführung erfolgt am MDE-Gerät über A6 Lieferung. Beim Setzen der Verladung auf "geprüft" wird der Warenausgang automatisch gebucht.
Der Verladevorgang durchläuft folgende Statusfelder:
- Frei für Vorbereitung: Erzeugt einen Fahrbefehl zum Verladelagerplatz.
- Auf dem Gelände: Transportfahrer ist angekommen.
- Frei für Verladung: Ware ist zur Verladung freigegeben.
Die Frachtdokumentation (Packliste, Sendungsliste, CMR) kann direkt aus dem Verladevorgang oder dem Warenausgang gedruckt werden.
Hinweis
Ein Verladevorgang ist nur erforderlich, wenn am Zusteller die Option Verladung erforderlich aktiviert ist. Ist diese Option nicht gesetzt, entfällt die Verladung als Prozessschritt.
Prozessvarianten
| Variante | Beschreibung | Wann einsetzen? |
|---|---|---|
| Buchung ohne Verladung | Direktes Buchen des Warenausgangs aus der Warenausgangsplanung, ohne Verladevorgang | Wenn am Zusteller Verladung erforderlich nicht gesetzt ist |
| Verladung | Zuordnung von NVEs zu Frachtmitteln, Scan-Validierung am MDE, automatische Warenausgangsbuchung | Immer wenn "Verladung erforderlich" am Zusteller aktiviert ist |
| Frachtdokumentation | Druck von Packliste, Sendungsliste und internationalem Frachtbrief (CMR) | Bei Exportversand oder wenn Frachtbegleitpapiere benötigt werden |
Tipp
Die Packliste kann bereits gedruckt werden, sobald alle Mengen verpackt wurden, also noch vor Abschluss der Verladung.