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Strategien

Eingehende Lagerbuchungstrategien

Eingehende Lagerbuchungstrategien dienen dem Zweck, den Prozess von Eingehende Lagerbuchungen in das Lager optimal zu steuern. Eine Eingehende Lagerbuchungstrategie sollte immer möglichst individuell auf das Konzept und die Aufgaben des Lagers zugeschnitten sein.

In der SIEVERS WMS Einrichtung wird im Register „Strategien" die entsprechende Strategie hinterlegt, sofern schon eine angelegt wurde. Weitere Einrichtungsmöglichkeiten befinden sich am Artikel, in den Artikelgruppen und in den Lagerhaltungsdaten.

Beim Eingehende Lagerbuchungn der Ware prüft das System die Einrichtungen in folgender Reihenfolge:

  1. Ladungsträger
  2. Lagerhaltungsdaten
  3. Artikel
  4. Artikelgruppe
  5. SIEVERS WMS Einrichtung

Die Reihenfolge der Prüfung ist im Prinzip die Prioritätenliste der Einrichtungen. Es wird immer diejenige Einrichtung genutzt, bei der als erstes Eintragungen gefunden wurden.

Eine Strategie besteht aus diesen Teilen:

  • Allgemeine Optionen
  • Einschluss/Ausschluss
  • Strategiezeilen

Die allgemeinen Optionen sowie die oberen Ein- und Ausschlussoptionen gelten für die gesamte Eingehende Lagerbuchungstrategie. Die Zeilen der Strategie werden der Reihe nach abgearbeitet, bis die Filtereinstellungen auf die eingehende Lagerbuchung passen. Kann die eingehende Lagerbuchung schon mit der ersten Strategiezeile durchgeführt werden, werden die restlichen Zeilen ignoriert.

Allgemein

  • Code
  • Beschreibung
  • Lagerladungsträger verwenden: Legt fest, dass Ladungsträger verwendet werden müssen
  • Eingehende Lagerbuchungsseite anzeigen: Legt fest, dass vor der eingehenden Lagerbuchung die Eingehende Lagerbuchungsseite angezeigt wird. Diese ermöglicht die manuelle Anpassung der eingehenden Lagerbuchung. Das ist insbesondere bei der Fremdlagerung sinnvoll, da hier sowieso mit Eingehende Lagerbuchungen gearbeitet wird
  • Höhe, Breite, Tiefe, Volumen, Gewicht prüfen: Gleicht die Dimensionen und das Maximalgewicht der Lagerplätze mit den Eigenschaften der einzulagernden Artikel ab, sodass keine zu großen oder schweren Artikel auf zu kleine Lagerplätze gebucht werden
  • Platzanzahl prüfen: Prüft, ob auf Lagerplätzen noch genügend Plätze für die neuen Lagerbestände frei sind
  • Zubuchung auf Lagerbestand: Ist diese Einrichtung aktiv, wird geprüft, ob im Lager bereits ein Lagerbestand mit passenden Parametern (Artikel, Seriennr., Chargen-Nr., etc.) existiert. Ist das der Fall, wird vom System die bereits vorhandene LB-Nr. als neue LB-Nr. vergeben. Es wird keine neue LB-Nr. erstellt.
  • Einschluss/Ausschluss Bereiche/Lagerhallen/Lagerregale/Reihen/Ebenen: Die hier aufgeführten Einrichtungen ermöglichen das Einschließen oder Ausschließen von bestimmten Lagerbereichen. Sie können jeweils auswählen, ob Sie den Lagerbereich einschließen oder ausschließen möchten.

Zeilen

In den Zeilen der Eingehende Lagerbuchungstrategie werden detaillierte Einrichtungen vorgenommen. Hier können beliebig viele Strategien hinterlegt werden. Bei der eingehenden Lagerbuchung der Ware werden diese Strategien der Reihe nach abgearbeitet. Wird über die erste Zeile kein Lagerplatz gefunden, werden die Einrichtungen der zweiten Zeile überprüft usw. Im nachfolgenden Teil werden die entsprechenden Felder genauer erläutert.

  • **Beschreibung:**In diesem Feld wird ein Strategiename für die entsprechende Strategiezeile hinterlegt
  • **Deaktiviert:**Ist dieser Haken gesetzt, ist diese Eingehende Lagerbuchungstrategiezeile deaktiviert und wird übersprungen
  • Gültig für Lagerbelegart: Legt fest, für welche Lagerbelegart diese Strategiezeile gelten soll
  • Einschluss- / Auschlussliste | Bereiche / Lagerhallen / Lagerregale / Reihen / Ebenen: Die hier aufgeführten Einrichtungen ermöglichen das Einschließen oder Ausschließen von bestimmten Lagerteilen. Sie können jeweils auswählen, ob die eingehende Lagerbuchung einschließlich oder ausschließlich in diesem Lagerteil erfolgen soll.
Hinweis

Der in Allgemein ausgewählte Lagerteil wird um diesen ausgewählten Teil erweitert. Was bedeutet das? Die Strategiezeilen nehmen die in Allgemein eingetragene Ein- und Ausschlussliste als Basis. Diese gilt also grundsätzlich für alle. Wenn allerdings in einer Strategiezeile beispielsweise eine Lagerebene ausgeschlossen wird, so werden beide Listen addiert. Bei dem beispielhaften Einschluss der Ebenen 01, 02 und 03 in Allgemein und dem Ausschluss der Ebene 02 in der Strategiezeile, gilt für diese Zeile der Einschluss der Ebenen 01 und 03.

  • Ohne Gruppierung: Gibt an, ob die Ermittlung des Lagerplatzes gruppiert nach Lagerhalle und Lagerregal erfolgt.
  • Vergabereihenfolge: Gibt die Sortierung an, in der die Lagerplätze durchsucht werden sollen
    • Ebene-Reihe sortiert zunächst nach Ebene, es werden also erst die Reihen einer Ebene durchlaufen
    • Reihe-Ebene sortiert zunächst nach Reihen, es werden also erst die Ebenen einer Reihe durchlaufen
    • Code sortiert nach Lagerplatzcode, es wird also nach Reihenfolge der Lagerplatzcodes durchlaufen
    • Wegoptimierung sortiert nach der hinterlegten Wegoptimierung
    • Volumen-Wegoptimierung aufsteigend: Sortiert nach der hinterlegten Wegoptimierung mit dem Ziel, möglichst kleine Plätze zu finden, auf denen die Ware physisch am besten passt. Bitte beachten Sie, dass folgende Einrichtungen nach Aktivierung dieser Vergabereihenfolge ignoriert werden: Nähe zum Kommissionierplatz berücksichtigen, Gruppierung
    • Volumen-Code
  • Gilt für:
    • Vollpaletten und Anbruch
    • Nur Anbruch
    • Nur Vollpaletten
  • Auf Greifplatz
  • Auf Reserveplatz
  • Auf Kommissionierplatz: Gibt an, ob auf einen Kommissionierplatz oder einen normalen Lagerplatz eingelagert werden soll. Bei der Standardeinstellung ignoriert das System dieses Kennzeichen. Bei der Einstellung Chaotischer Kommissionierplatz werden nicht die Lagerplätze in der Tabelle Kommissionierlagerplätze verwendet, sondern alle Lagerplätze mit der Lagerart "Greifplatz" gelten als Kommissionierplatz und werden berücksichtigt.
  • Min/Max-Bestand berücksichtigen: Gibt an, ob der Bestand des Kommissionierplatzes berücksichtigt werden soll
  • Min/Max-Nachschubmenge berücksichtigen: Gibt an, ob die Nachschubmenge beim Finden eines Kommissionierplatzes berücksichtigt werden soll. Sollte die zuzulagernde Stückzahl zu gering sein, wird als Ziel nicht der Kommissionierplatz vorgeschlagen.
  • Zeile für Kommissionierplatz aufteilen erlaubt: Wenn ein Kommissionierplatz aufgefüllt werden muss, jedoch nur einen Teil der Menge der tatsächlichen Lagerbelegzeile benötigt, ermöglicht dieses Kennzeichen dem System, die Lagerbelegzeile aufzuteilen. Die Ursprungszeile wird auf den Kommissionierplatz gelagert, die zweite Zeile erhält die Restmenge, die auf einen anderen Lagerplatz eingelagert werden soll.
  • Fester Platz: Wenn Parameter (Lagerbereich, Lagerhalle, Regal, ...) vom Artikel vorgegeben werden, innerhalb dieser Parameter aber kein Lagerplatz gefunden werden kann, gibt dieses Feld an, ob die Filter gelöst werden dürfen oder ob der die Parameter fest sind.
  • Feste Zone: Ist diese Option aktiviert, werden Artikel ausschließlich in die in den Stammdaten hinterlegte Zone eingelagert. Ist diese Zone nicht verfügbar, werden Artikel in Lagerplätze ohne Zone eingelagert.
  • Nähe zum Kommissionierplatz brücksichtigen: Es wird der nächste Lagerplatz zum Kommissionierplatz ermittelt. Diese Funktion ist nur mit festen Kommissionierplätzen nutzbar. Diese Funktion ist nicht nutzbar, wenn bei der Vergabereihenfolge die Volumen-Wegoptimierung eingestellt wurde
  • Gleicher Artikel: Der Artikel wird nur auf einen Lagerbestand gelagert, auf dem derselbe Artikel bereits liegt. Falls der Artikel noch nicht im Lager existiert, wird kein Lagerplatz vergeben
  • Lagerung von diversen Beständen: Ist dieses Feld aktiv (Standard: Ja), berücksichtigt die Zielplatzfindung auch Lagerplätze, auf denen bereits Bestände mit abweichenden Merkmalen (Artikel, Variante, Charge, MHD, Seriennummer) liegen. Wird es auf Nein gesetzt, werden nur leere Lagerplätze oder Lagerplätze mit identischen Bestandsmerkmalen des gleichen Artikels als Ziel zugelassen. Die Einstellung wirkt unabhängig vom Kennzeichen Zulagern diverse Bestände nicht erlaubt am Lagerplatz und greift ausschließlich bei der automatischen Zielplatzfindung.
  • Lagerplatzbelegung: Gibt an, wie die Belegung der Lagerplätze gefiltert werden soll. Es gibt:
    • Freie Lagerplätze
    • Volle Lagerplätze ausschließen
    • Verfügbare Platzcodes berücksichtigen
    • Verfügbare Platzcodes berücksichtigen und volle Lagerplätze ausschließen
  • A / B / C Code ignorieren: Der A/B/C-Code wird bei der Auswahl des Lagerplatzes in der eingehenden Lagerbuchung nicht berücksichtigt. Das System bucht den Artikel auf den Lagerplatz, unabhängig vom A/B/C-Code des Platzes und des Artikels.
  • Auf Blockplatz: Gibt an, ob der Ziel ein Blockplatz sein darf oder muss.

Nachschubstrategien

Nachschubstrategien dienen dem Zweck, den Nachschub auf Kommissionierplätze einzurichten. Das Ziel ist es, einen Lagerbestand für den Nachschub zu finden.

Die Strategie kann am Artikel und in den Lagerhaltungsdaten hinterlegt werden, wodurch diese als Standard-Strategie festgelegt wird. Ist am Artikel kein Code hinterlegt, wird für diesen auch kein Nachschub erstellt.

Hinweis

Bitte beachten Sie, dass in der Artikelkarte und in der Lagerhaltungsdatenkarte weitere Nachschub-Einrichtungsfelder sind, die durch die Nachschubstrategie nicht abgedeckt werden.

Um die Nachschubstrategie auszuführen, führen Sie entweder Nachschub prüfen aus oder Sie aktivieren Automatischer Nachschub in der SIEVERS WMS Einrichtung.

Beim Finden des Lagerplatzes werden die Einrichtungen in folgender Reihenfolge abgearbeitet:

  1. Lagerhaltungsdaten
  2. Artikel
Hinweis

Bitte stellen sie sicher, dass für den Artikel, an dem eine Nachschubstrategie eingetragen wird, bereits ein Kommissionierplatz definiert wurde.

Um die Möglichkeiten der Nachschubstrategie genauer zu definieren, gibt es auf der Karte in den Registern „Allgemein" und „Zeilen" unterschiedliche Einrichtungsmöglichkeiten.

Allgemein

  • Code
  • Beschreibung
  • Reservierungen bei Nachschub ignorieren: Ist diese Einrichtung aktiviert, werden sowohl freie als auch reservierte Lagerbestände umgelagert. Die Reservierung geht vom Reserveplatz auf den Kommissionierplatz über. Wenn Reservierungen mit umgelagert werden sollen, können nur Vollpaletten nachgeschoben werden. Es können also keine Mindest- oder Maximalbestände, sondern nur Anzahl Vollpaletten zum Nachschieben eingerichtet werden.
  • Ladungsträgernachschub bei PV: Legt fest, dass immer ein Ladungsträgerfahrbefehl erzeugt werden muss, wenn es sich beim erzeugten Fahrbefehl um Produktionsversorgung handelt und die gesamte Menge eines nicht gemischten Ladungsträgers benötigt wird. Ist eine dieser Voraussetzungen nicht erfüllt, wird ein Lagerbestandsfahrbefehl erzeugt.
  • Einschluss/Ausschluss Bereiche/Lagerhallen/Lagerregale/Reihen/Ebenen: Die hier aufgeführten Einrichtungen ermöglichen das Einschließen oder Ausschließen von bestimmten Lagerteilen. Sie können jeweils auswählen, ob das Finden des Lagerbestands einschließlich oder ausschließlich in diesem Lagerteil erfolgen soll.

Zeilen

In den Zeilen der Nachschubstrategie werden detaillierte Einrichtungen vorgenommen, die für die einzelnen Strategiezeilen gelten. Beim Finden des Lagerplatzes werden diese Strategien der Reihe nach abgearbeitet. Wird über die erste Zeile kein Lagerplatz gefunden, werden die Einrichtungen der zweiten Zeile überprüft usw. Im nachfolgenden Teil werden die entsprechenden Felder genauer erläutert.

  • Beschreibung
  • Deaktiviert: Ist dieser Haken gesetzt, ist diese Zeile deaktiviert und wird übersprungen.
  • Einschluss- / Auschlussliste | Bereiche / Lagerhallen / Lagerregale / Reihen / Ebenen: Die hier aufgeführten Einrichtungen ermöglichen das Einschließen oder Ausschließen von bestimmten Lagerteilen. Sie können jeweils auswählen, ob die eingehende Lagerbuchung einschließlich oder ausschließlich in diesem Lagerteil erfolgen soll. Der im Bereich Allgemein ausgewählte Lagerteil wird um diesen ausgewählten Teil erweitert.
Hinweis

Der in Allgemein ausgewählte Lagerteil wird um diesen ausgewählten Teil erweitert. Was bedeutet das? Die Strategiezeilen nehmen die in Allgemein eingetragene Ein- und Ausschlussliste als Basis. Diese gilt also grundsätzlich für alle. Wenn allerdings in einer Strategiezeile beispielsweise eine Lagerebene ausgeschlossen wird, so werden beide Listen addiert. Bei dem beispielhaften Einschluss der Ebenen 01, 02 und 03 in Allgemein und dem Ausschluss der Ebene 02 in der Strategiezeile, gilt für diese Zeile der Einschluss der Ebenen 01 und 03.

  • Mindestanzahl Vollpaletten: Für diese Einrichtung ist die Datenpflege am Artikel wichtig. Hier wird die entsprechende "Stückzahl pro Lagerbestand" hinterlegt. Wenn in dieser Einrichtung ein Wert hinterlegt ist, greifen die Filter dieser Zeile nur, wenn auch mindestens die Zahl hinterlegter Vollpaletten angefordert wurde. Beispiel: "Stückzahl pro Lagerbestand" = 50 Stück, Mindestanzahl Vollpaletten = 3. Zusätzlich wurde in dieser Lagerbestandsfindungsstrategiezeile Einschlussliste für den Bereich "NACHSCHUB" definiert. Sollten nun mind. 150 Stück, also der Vollpaletten, für eine Ausgehende Lagerbuchung benötigt werden, so greift diese Zeile und es wird Bestand aus dem Lagerbereich "NACHSCHUB" gegriffen. In einer zweiten Zeile könnte dann der Rest vom Greifplatz geholt werden. Durch diese Strategiezeile wird also gewährleistet, dass hoher Bedarf an Vollpaletten aus einem anderen Bereich/Lagerplatz geholt wird, als ein normaler Bedarf vom Greifplatz.
  • Von Kommissionierplatz: Diese Einrichtung gibt an, ob der Lagerbestand auf einem fest eingerichteten Kommissionierplatz liegen muss. Bei der Standardeinstellung „Komm.-und nicht Kommissionierplatz" ist es für das System egal, ob der Lagerbestand auf einem Kommissionierplatz liegt oder nicht.
    Folgende Einrichtungen sind ebenfalls möglich: Nur Kommissionierplatz, kein Kommissionierplatz.
  • Lagerplatzart Leer Bei Aktivierung dieser Einrichtung werden bei der Suche ausschließlich Lagerbestände ausgewählt, die auf einem Lagerplatz mit der leeren Lagerplatzart liegen.
    Bezogen auf die nächsten Felder ist es sinnvoll, "Von Reserveplatz" auszuwählen, damit für den Nachschub immer Bestand gefunden wird, der auf einem Reserveplatz liegt.
  • Von Greifplatz / Von Reserveplatz / Von Entnahmeplatz: Bei Aktivierung einer oder mehrere dieser Einrichtungen werden bei der Suche ausschließlich Lagerbestände ausgewählt, die auf einem Lagerplatz mit der jeweiligen Art liegen.
  • Vollpalette: Gibt an, ob der Bestand auf einer Vollpalette liegen muss. Bei der Standardeinstellung "Vollpaletten und Anbruch" ist es für das System egal, ob der Lagerbestand auf einer Vollpalette liegt oder nicht.
  • Genaue Stückzahl: Bei Aktivierung dieser Einrichtung wird ein Lagerbestand für den Nachschub gesucht, der genau die gesuchte Stückzahl hat. Gibt es keinen Lagerbestand mit dieser Stückzahl, wird kein Nachschub für die gewünschte Menge erstellt. Die Stückzahl wird nicht auf mehrere Lagerbestände aufgeteilt.
  • Ganzer Lagerbestand: Bei Aktivierung dieser Einrichtung werden ausschließlich Lagerbestände gefunden, die auch komplett in die ausgehende Lagerbuchung überführt werden. Sollte nur ein Teil eines Lagerbestands benötigt werden, wird dieser Lagerbestand übersprungen, um keinen Anbruch zu erzeugen.

Lagerbestandsfindungsstrategien

Lagerbestandsfindungsstrategien dienen dem Zweck, Vorgaben für die korrekte Auswahl von eingelagerten Artikeln zu machen. Wenn beispielsweise ein Artikel ausgelagert werden soll, sucht das System mit der Lagerbestandsfindungsstrategie nach dem konkreten Artikel, der ausgelagert wird. So kann etwa festgelegt werden, dass zuerst Artikel aus einem bestimmten Bereich und ausschließlich von Greifplätzen entnommen werden. Wenn nach dieser Regelung keine Artikel aufzufinden sind, sollen Artikel aus den Reservebeständen entnommen werden. Mit einer Lagerbestandsfindungsstrategie gewährleisten Sie somit, dass der Lagerbestand für entsprechende Vorgänge systematisch durchsucht und ausgewählt wird.

Sie können die Lagerbestandsfindungsstrategien an den folgenden Stellen einrichten:

Diese Reihenfolge ist auch gleichzeitig die Reihenfolge, in der vor dem Finden eines Lagerbestands nach der korrekten Strategie gesucht wird. Es wird so lange gesucht, bis eine passende Strategie gefunden wurde.

Lagerbestandsfindungsstrategien können Sie auf der gleichnamigen Seite erzeugen und verwalten. Folgendes können Sie einstellen:

Allgemein

  • Code
  • Beschreibung
  • Einschluss/Ausschluss Bereiche/Lagerhallen/Lagerregale/Reihen/Ebenen: Die hier aufgeführten Einrichtungen ermöglichen das Einschließen oder Ausschließen von bestimmten Lagerteilen. Sie können jeweils auswählen, ob das Finden des Lagerbestands einschließlich oder ausschließlich in diesem Lagerteil erfolgen soll.
  • Reservierungsposten berücksichtigen: Bei aktivierter Einrichtung werden Bestände nur dann mit der Lagerbestandsfindungsstrategie gefunden, wenn sie explizit dem in der Ursprungsbelegzeile enthaltenen Reservierungsposten zugeordnet sind. Es ist nicht möglich, nicht zugeordnete Lagerbestände zuzuweisen. Ist die Einrichtung deaktiviert, berücksichtigt die Strategie weder die Reservierungsposten in der Ursprungszeile noch die Zuordnung am Lagerbestand. Dadurch kann es passieren, dass Zeilen mit Reservierungsposten Lagerbestände reservieren, die keinem Reservierungsposten zugeordnet sind und umgekehrt.

Zeilen

  • Beschreibung: In diesem Feld wird ein Strategiename für die entsprechende Strategiezeile hinterlegt.
  • Deaktiviert: Ist dieser Haken gesetzt, ist diese Strategiezeile deaktiviert und wird übersprungen.
  • Einschluss- / Auschlussliste | Bereiche / Lagerhallen / Lagerregale / Reihen / Ebenen: Die hier aufgeführten Einrichtungen ermöglichen das Einschließen oder Ausschließen von bestimmten Lagerteilen. Sie können jeweils auswählen, ob die eingehende Lagerbuchung einschließlich oder ausschließlich in diesem Lagerteil erfolgen soll. Bestimmen Sie in den Zeilenaktionen Ein-/Auschlussliste jeweils, was ein oder ausgeschlossen werden soll. Der im Bereich Allgemein ausgewählte Lagerteil wird um diesen ausgewählten Teil erweitert.
Hinweis

Der in Allgemein ausgewählte Lagerteil wird um diesen ausgewählten Teil erweitert. Was bedeutet das? Die Strategiezeilen nehmen die in Allgemein eingetragene Ein- und Ausschlussliste als Basis. Diese gilt also grundsätzlich für alle. Wenn allerdings in einer Strategiezeile beispielsweise eine Lagerebene ausgeschlossen wird, so werden beide Listen addiert. Bei dem beispielhaften Einschluss der Ebenen 01, 02 und 03 in Allgemein und dem Ausschluss der Ebene 02 in der Strategiezeile, gilt für diese Zeile der Einschluss der Ebenen 01 und 03.

  • Mindestanzahl Vollpaletten: Für diese Einrichtung ist die Datenpflege am Artikel wichtig. Hier wird die entsprechende “Stückzahl pro Lagerbestand” hinterlegt. Wenn in dieser Einrichtung ein Wert hinterlegt ist, greifen die Filter dieser Zeile nur, wenn auch mindestens die Zahl hinterlegter Vollpaletten angefordert wurde. Beispiel: “Stückzahl pro Lagerbestand” = 50 Stück, Mindestanzahl Vollpaletten = 3. Zusätzlich wurde in dieser Lagerbestandsfindungsstrategiezeile Einschlussliste für den Bereich “NACHSCHUB” definiert. Sollten nun mind. 150 Stück, also der Vollpaletten, für eine Ausgehende Lagerbuchung benötigt werden, so greift diese Zeile und es wird Bestand aus dem Lagerbereich “NACHSCHUB” gegriffen. In einer zweiten Zeile könnte dann der Rest vom Greifplatz geholt werden. Durch diese Strategiezeile wird also gewährleistet, dass hoher Bedarf an Vollpaletten aus einem anderen Bereich/Lagerplatz geholt wird, als ein normaler Bedarf vom Greifplatz.
  • Von Kommissionierplatz: Diese Einrichtung gibt an, ob der Lagerbestand auf einem fest eingerichteten Kommissionierplatz liegen muss. Bei der Standardeinstellung „Komm.-und nicht Kommissionierplatz" ist es für das System egal, ob der Lagerbestand auf einem Kommissionierplatz liegt oder nicht. Folgende Einrichtungen sind ebenfalls möglich: Nur Kommissionierplatz, kein Kommissionierplatz.
  • Lagerplatzart Leer / Von Greifplatz / Von Reserveplatz / Von Entnahmeplatz: Bei Aktivierung einer oder mehrere dieser Einrichtungen werden bei der Suche ausschließlich Lagerbestände ausgewählt, die auf einem Lagerplatz mit der jeweiligen Art liegen.
  • Vollpalette: Ist diese Einrichtung aktiviert, wird überprüft ob am Lagerbestand der Haken “Anbruch” gesetzt ist. Ist dies der Fall, wird dieser Lagerbestand ignoriert.
  • Nur Vollpaletten ohne Reservierung: Wenn von einer Vollpalette reserviert werden soll, dann kann mit diesem Feld eingerichtet werden, ob auf dieser Vollpalette bereits Reservierungen vorhanden sein dürfen. Ist das Feld gesetzt, so wird eine Vollpalette nur dann gefunden, wenn diese keine Reservierungen hat. Andernfalls wird diese Vollpalette übersprungen. Sie wird in diesem Fall nicht als Anbruch behandelt.
  • Genaue Stückzahl: Bei Aktivierung dieser Einrichtung wird die genaue Stückzahl gesucht. Es muss also ein Lagerbestand mit genau dieser Stückzahl existieren. Die Stückzahl wird nicht auf mehrere Lagerbestände aufgeteilt.
  • Ganzer Lagerbestand: Bei Aktivierung dieser Einrichtung werden ausschließlich Lagerbestände gefunden, die auch komplett in die ausgehende Lagerbuchung überführt werden. Sollte nur ein Teil eines Lagerbestands benötigt werden, wird dieser Lagerbestand übersprungen, um keinen Anbruch zu erzeugen.
  • Vollladungsträger: Ist diese Einrichtung aktiviert, wird überprüft ob am Lagerbestand der Haken “Anbruch” gesetzt ist. Ist dies der Fall, wird dieser Lagerbestand ignoriert.
  • Nur Vollladungsträger ohne Reservierung: Wenn von einem Vollladungsträger reserviert werden soll, dann kann mit diesem Feld eingerichtet werden, ob auf diesem Vollladungsträger bereits Reservierungen vorhanden sein dürfen. Ist das Feld gesetzt, so wird ein Vollladungsträger nur dann gefunden, wenn dieser keine Reservierungen hat. Andernfalls wird dieser Vollladungsträger übersprungen. Er wird in diesem Fall nicht als Anbruch behandelt.
  • Ganzer Ladungsträger: Bei Aktivierung dieser Einrichtung werden ausschließlich Ladungsträger gefunden, die auch komplett in die ausgehende Lagerbuchung überführt werden. Sollte nur ein Teil eines Ladungsträgers benötigt werden, wird dieser übersprungen, um keinen Anbruch zu erzeugen.
  • Mindestanzahl UVE: Dieses Feld legt fest, ab welcher Bedarfsmenge in ganzen Unterverpackungseinheiten (UVE) die Strategiezeile zur Anwendung kommt. Die Strategiezeile wird nur berücksichtigt, wenn die verbleibende Restmenge mindestens der definierten Anzahl ganzer UVEs entspricht oder diese überschreitet. Die Menge einer UVE wird aus der Verpackungshierarchie des Artikels ermittelt. Ist der Wert 0, wird das Feld nicht berücksichtigt.
  • Ganze UVE: Wenn diese Einrichtung aktiv ist, versucht das System, Unterverpackungseinheiten (UVE) vollständig und ohne Mengensplittung über mehrere Ladungsträger zu reservieren. Das System wählt dabei so wenige Ladungsträger wie möglich aus. Ist das Feld deaktiviert, werden Mengen ohne Rücksicht auf UVE-Grenzen auf mehrere Ladungsträger aufgeteilt.

Kommissionierstrategien

Kommissionierstrategien dienen dem Zweck, die unterschiedlich verschiedenen Möglichkeiten des Kommissionierens der Ware festzulegen. Hier kann beispielsweise angeordnet werden, welche Ausgehende Lagerbuchungpositionen überhaupt zu bearbeiten sind und in welcher Reihenfolge das geschehen soll.

In der SIEVERS WMS Einrichtung wird im Register „Strategien" die entsprechende Strategie hinterlegt.

Im folgenden werden die einzelnen Einrichtungsfelder einer Kommissionierstrategie beschrieben:

Allgemein

  • Code
  • Beschreibung
  • Einschluss/Ausschluss Bereiche/Lagerhallen/Lagerregale/Reihen/Ebenen: Die hier aufgeführten Einrichtungen ermöglichen das Einschließen oder Ausschließen von bestimmten Lagerteilen. Sie können jeweils auswählen, ob Sie den Lagerteil einschließen oder ausschließen möchten.

Zeilen ermitteln

  • Sortierschlüssel Findung: Über diese Einrichtung gibt es eine Auswahl der möglichen Tabellenschlüssel. Der ausgewählte Schlüssel entscheidet über die Sortierung der Ausgehende Lagerbuchungzeilen. Beispielsweise bedeutet „Lieferdatum, Priorität, Reihenfolge", dass die Zeilen nach dem Lieferdatum sortiert werden.
  • Sortierermittlung aufsteigend: Ist diese Einrichtung aktiv, werden die ausgewählten Lagerbelegzeilen aufsteigend ermittelt, andernfalls absteigend.
  • Vollpaletten: Bei Aktivierung dieser Einrichtung werden ausschließlich Ausgehende Lagerbuchungzeilen mit Vollpaletten ermittelt.
  • Anbruch: Bei Aktivierung dieser Einrichtung werden ausschließlich Ausgehende Lagerbuchungzeilen mit Anbruch Paletten ermittelt.
  • Gesamter Beleg: Wenn diese Einrichtung aktiv ist, muss ein Mitarbeiter immer den gesamten Beleg bearbeiten können. Sollte dies z.B. aufgrund von Ausschlusslisten oder der Einrichtung Vollpalette/Anbruch nicht möglich sein, so wird der Beleg übersprungen und nicht von einem Mitarbeiter mit dieser Strategie bearbeitet.
  • Gesamter Lagerbereich: Wenn diese Einrichtung aktiv ist, muss ein Mitarbeiter immer alle Zeilen des Lagerbereichs bearbeiten können, die in einem Beleg enthalten sind. Sollte dies z.B. aufgrund von Ausschlusslisten einer Ebene (z.B. 4. Ebene kann nicht erreicht werden) nicht möglich sein, so wird der Beleg übersprungen und nicht von einem Mitarbeiter mit dieser Strategie bearbeitet.
  • Bereichsrein: Durch Aktivierung dieser Einrichtung wird festgelegt, dass alle gefundenen Zeilen aus demselben Lagerbereich stammen müssen. Hierdurch kann gewährleistet werden, dass ein Mitarbeiter während einer Kommissionierung nicht den Bereich wechselt.

Multi Order Pick

  • Belegübergreifend: Ist diese Einrichtung aktiv, wird nicht pro Ausgehende Lagerbuchung kommissioniert, sondern die Ermittlung der Lagerbelegzeilen erfolgt belegübergreifend. Die Mitarbeiter kommissionieren mehrere Aufträge gleichzeitig.
  • Anzahl Belege zum Zusammenfassen: Über diese Einrichtung wird festgelegt, wie viele Belege gleichzeitig bearbeitet werden dürfen.
  • Belegübergreifende Kriterien
  • Max. Anzahl Zeilen: Diese Einrichtung legt die maximale Anzahl Zeilen fest, die beim Multi Order Pick insgesamt für einen Mitarbeiter reserviert werden. Aufgrund z.B. der Größe oder Anzahl der Fächer des Kommissionierwagens ist diese Einrichtung erforderlich.
  • Maximalgewicht: Diese Einrichtung legt das Maximalgewicht fest, das beim Multi Order Pick insgesamt für einen Mitarbeiter reserviert wird. Aufgrund z.B. der Belastbarkeit des Kommissionierwagens ist diese Einrichtung erforderlich.

MDE Steuerung

In diesem Abschnitt werden die Einrichtungen für die MDE (Mobile Datenerfassung) Steuerung festgelegt. Es wird also festgelegt, wie ein Mitarbeiter mit dem MDE durch die ermittelten Ausgehende Lagerbuchungzeilen geführt wird. Im nachfolgenden Teil werden die einzelnen Felder genauer erläutert.

  • Sortierung Kommissionierung: Über diese Einrichtung gibt es eine Auswahl der möglichen Tabellenschlüssel. Der ausgewählte Tabellenschlüssel entscheidet über die Reihenfolge, in der die Ausgehende Lagerbuchungzeilen bearbeitet werden.
  • Sortierung Komm. aufsteigend: Ist diese Einrichtung aktiv, werden die ausgewählten Ausgehende Lagerbuchungzeilen aufsteigend bearbeitet.
  • Ladungsträger benutzen: Diese Einrichtung ermöglicht das Benutzen von Ladungsträgern. Es bestehen die Auswahlmöglichkeiten Kommissionierpalette oder Ladungsträger.
  • Kommissionierpaletten-Nr. aus Nummernserie: Ist diese Einrichtung aktiv, werden die Kommissionerpaletten-Nr. aus der Nummernserie in der SNC Logisitics Einrichtung gezogen und automatisch vorgegeben. Andernfalls müssen bereits generierte Barcodes genutzt werden.
  • Manuelle Vergabe Kommissionierpaletten-Nr.: Ist diese Einrichtung aktiv, können die Nummern aus der Nummernserie gezogen werden oder auch bereits im System angelegt sein.
  • Kommissionier-Pufferplatz: Über diese Einrichtung kann ein Kommissionier-Pufferplatz hinterlegt werden. Ist ein Platz hinterlegt, wird die Ware mit dem Abschluss der Zeile auf einen Pufferplatz zwischengebucht.
  • Ziel-Lagerplatz: Diese Einrichtung zeigt den Ziel-Lagerplatz an. Ist die Einrichtung Fahrbefehl auf Ziel buchen aktiv, wird die Ware entsprechend auf den vorgegebenen Lagerplatz gebucht. Andernfalls wird das Ziel nur bestätigt, aber nicht gebucht.
  • Fahrbefehl auf Ziel buchen: Ist diese Einrichtung aktiv, wird der Lagerbestand per Fahrbefehl auf den eingerichteten Ziel-Lagerplatz gebucht. Andernfalls wird das Ziel nur bestätigt, aber nicht gebucht.
  • Zeile bestätigen: Diese Einrichtung gibt an, welche Aktion zum Bestätigen der Lagerbelegzeile durchgeführt wird. Die Option „Lagerplatz" bedeutet beispielsweise, dass beim Erreichen des Lagerplatzes in der Kommissionierung die Zeile durch Scannen des Lagerplatzes bestätigt werden muss.
  • Zeile abschließen: Diese Einrichtung gibt an, welche Aktion zum Abschließen der Lagerbelegzeile durchgeführt wird. Die Option „Lagerbestand" bedeutet z.B., dass beim Entnehmen des Lagerbestandes in der Kommissionierung die Zeile durch Scannen des Lagerbestandes abgeschlossen werden muss.

Serienbildungsstrategie

Die Serienbildungsstrategien bestimmen, welche Auftragszeilen in einer Serie zusammengefasst werden und wie bei der Serienbildung verfahren wird.

Folgendes können Sie pro Zeile einstellen:

  • Code
  • Beschreibung
  • Automatische Freigabe: Gibt frisch durch diese Strategie erzeugte Serien automatisch nach Anlage frei. Dabei wird ein Kommissionierbeleg erzeugt. Ist diese Option nicht aktiviert, müssen Serien manuell freigegeben werden.
  • Aufträge aufteilen: Gibt an, ob ein Auftrag auf mehrere Serien aufgeteilt werden darf. Das kann beispielsweise sinnvoll sein, wenn es sich um ein großes Lager mit langen Wegen handelt, da die Kommissionierung so deutlich stärker zeit- und wegeffizienter werden kann. Ist die Option nicht aktiviert, werden alle Zeilen eines Auftrags immer der gleichen Serie zugeordnet.
  • Artikelreine Batches: Ist dieses Kennzeichen aktiviert, werden artikelreine Batches gebildet. D.h. auch ausgehende Lagerbuchungszeilen mit mehreren Artikeln werden auf mehrere Batches aufgeteilt. Der erste Artikel, der in den Batch aufgenommen wird, bestimmt alle weiteren Auslagerzeilen mit dem gleichen Artikel. Beim Aktivieren dieses Kennzeichens wird automatisch auch Aufträge aufteilen aktiviert.
  • Sortierreihenfolge: Gibt die Sortierreihenfolge der gefundenen Zeilen an. Die Möglichkeiten sind nach Lagerplatz oder nach Wegoptimierung.
  • Debitor Filter vorhanden: Hier kann eine Ein-/Ausschlussliste festgelegt werden
  • Lagerortcode: Pflichtfeld. Legen Sie hier fest, für welchen Lagerort diese Strategiezeile gelten soll
  • Vorgabe Kommissionierteam/Verpackungsteam: Legen Sie hier fest, welchem Kommissionier- oder Verpackungsteam die mit dieser Strategiezeile erzeugten Serien zugeordnet werden sollen. Diese Vorgabe überschreibt andere Teamvorgaben!
  • Fremdlagerung: Beschränkt diese Strategiezeile ausschließlich auf Fremdlagerungen bzw. SNCL Ausgehende Lagerbuchungen.
  • Max. Anzahl Aufträge/Zeilen/Stückzahl/Volumen: Legt fest, wie hoch die maximale Zahl dieser Eigenschaft in der Serie sein darf.
  • Auftragsart: Nur Aufträge mit dieser Auftragsart kommen für diese Serienbildungsstrategie in Frage
  • Lieferdatum: Hierbei handelt es sich um einen Datumsfilter, der sich auf das Auftrags-Lieferdatum
  • Prioritätsfilter: Hier können Sie einen Prioritätsfilter, z.B. >100, einstellen, sodass nur Aufträge mit passender Priorität in Frage kommen
  • Nur Paketversand: Legt fest, dass nur Aufträge mit Zustellern in Frage kommen, die die Option Verladung erforderlich deaktiviert haben
  • Lieferland Kategorie: Begrenzt die für die Serie in Frage kommenden Aufträge anhand der Lieferland Kategorie. Diese können Sie auf der Seite Länder/Regionen für alle eingetragenen Länder festlegen. Zur Auswahl stehen die Kategorien
    • Inland
    • EU
    • Drittland
  • Lief. an Code Filter: Begrenzt die Aufträge anhand des Lief. an Codes
  • Benutzerdefiniertes Event: Hier kann eine Eventnummer von einem custom Event eingegeben werden. Bitte nur benutzen, wenn Sie wissen, was Sie tun!
Achtung

Tragen Sie nichts in das Benutzerdefiniertes Event Feld ein, da hierdurch die reguläre Serienbildungsstrategie abgeschaltet wird!

Bewegungsstrategie

Auf dieser Seite werden die Bewegungsstrategien definiert, nach denen Teams arbeiten sollen. Die Bewegungsstrategie bestimmt die Reihenfolge der angezeigten zu kommissionierenden Ladungsträger und hat enormen Einfluss auf die Effizienz des Teams.

Beispiel einer Bewegungsstrategie-Einrichtung

  • Code
  • Beschreibung
  • Bewegungsart: Legt die Bewegungsart des Teams fest. Hier gibt es die folgende Auswahl:
    • Lagerplatz: Sortiert die Liste aufsteigend nach den Lagerplatznummern
    • Wegoptimierung Regalgang: Sortiert die Liste pro Regalgang aufsteigend nach dem Wegoptimierungswert, der in den Lagerplatzkarten hinterlegt ist
    • Mäandern Regalgang: Sortiert die Liste pro Regalgang abwechselnd aufsteigend und absteigend, damit der Lagermitarbeiter nicht immer an den Anfang der Gänge zurückgehen muss, um den nächsten Regalgang abzuarbeiten. Dadurch geht er von vorne nach hinten durch einen Gang und beginnt den nächsten Gang von hinten nach vorne. Den nächsten Gang geht er wieder von vorne nach hinten.
  • Absteigend: Dreht die Sortierreihenfolge um

Die Bewegungsstrategie hat Einfluss auf Teams, die in A2, A3 und A4 arbeiten.

Bereitstellungsstrategie

Bereitstellungsstrategien dienen der Ermittlung der Ziellagerplätze in Fahrbefehlen für alle benötigten Eingangsmaterialien der Fertigungsaufträge. Diese Strategien sind dann notwendig, wenn bspw. für die Artikel nur Lagerbereich und/oder Lagerhalle eingetragen sind, sich die Lagerbestände also in einem sehr großen Bereich befinden können.

Bei Anlage eines Fahrbefehls mit Typ Produktionsversorgung werden die Bereitstellungsstrategien mit folgenden Prioritäten berücksichtigt:

  1. Arbeitsplatz
  2. Lagerhaltungsdaten
  3. Artikel
  4. Artikelkategorie
  5. Fertigungsauftrag

Priorität 1 gilt immer. Ist diese nicht vorhanden, wird Priorität 2 verwendet, usw.

Wird der Prozess Produktionsversorgung prüfen ausgeführt und es sind nur Lagerbereich und/oder Lagerhalle für die benötigten Komponenten eingetragen, wird die Bereitstellungsstrategie verwendet, um die Zielplätze für die erzeugten Fahrbefehle zu ermitteln. Diese Zielplätze sollten sich idealerweise in der Nähe der Arbeitsplätze befinden.

Eine Strategie besteht aus diesen Teilen:

  • Allgemeine Optionen
  • Einschluss/Ausschluss
  • Strategiezeilen

Die allgemeinen Optionen sowie die oberen Ein- und Ausschlussoptionen gelten für die gesamte Eingehende Lagerbuchungstrategie. Die Zeilen der Strategie werden der Reihe nach abgearbeitet, bis die Filtereinstellungen auf die eingehende Lagerbuchung passen. Kann die eingehende Lagerbuchung schon mit der ersten Strategiezeile durchgeführt werden, werden die restlichen Zeilen ignoriert.

Allgemein

  • Code
  • Beschreibung
  • Lagerladungsträger verwenden: Legt fest, dass Ladungsträger verwendet werden müssen
  • Eingehende Lagerbuchungsseite anzeigen: Legt fest, dass vor der eingehenden Lagerbuchung die Eingehende Lagerbuchungsseite angezeigt wird. Diese ermöglicht die manuelle Anpassung der eingehenden Lagerbuchung. Das ist insbesondere bei der Fremdlagerung sinnvoll, da hier sowieso mit Eingehende Lagerbuchungen gearbeitet wird
  • Höhe, Breite, Tiefe, Volumen, Gewicht prüfen: Gleicht die Dimensionen und das Maximalgewicht der Lagerplätze mit den Eigenschaften der einzulagernden Artikel ab, sodass keine zu großen oder schweren Artikel auf zu kleine Lagerplätze gebucht werden
  • Platzanzahl prüfen: Prüft, ob auf Lagerplätzen noch genügend Plätze für die neuen Lagerbestände frei sind
  • Zubuchung auf Lagerbestand: Ist diese Einrichtung aktiv, wird geprüft, ob im Lager bereits ein Lagerbestand mit passenden Parametern (Artikel, Seriennr., Chargen-Nr., etc.) existiert. Ist das der Fall, wird vom System die bereits vorhandene LB-Nr. als neue LB-Nr. vergeben. Es wird keine neue LB-Nr. erstellt.
  • Einschluss/Ausschluss Bereiche/Lagerhallen/Lagerregale/Reihen/Ebenen: Die hier aufgeführten Einrichtungen ermöglichen das Einschließen oder Ausschließen von bestimmten Lagerbereichen. Sie können jeweils auswählen, ob Sie den Lagerbereich einschließen oder ausschließen möchten.

Zeilen

In den Zeilen der Eingehende Lagerbuchungstrategie werden detaillierte Einrichtungen vorgenommen. Hier können beliebig viele Strategien hinterlegt werden. Bei der eingehenden Lagerbuchung der Ware werden diese Strategien der Reihe nach abgearbeitet. Wird über die erste Zeile kein Lagerplatz gefunden, werden die Einrichtungen der zweiten Zeile überprüft usw. Im nachfolgenden Teil werden die entsprechenden Felder genauer erläutert.

  • **Beschreibung:**In diesem Feld wird ein Strategiename für die entsprechende Strategiezeile hinterlegt
  • **Deaktiviert:**Ist dieser Haken gesetzt, ist diese Eingehende Lagerbuchungstrategiezeile deaktiviert und wird übersprungen
  • Gültig für Lagerbelegart: Legt fest, für welche Lagerbelegart diese Strategiezeile gelten soll
  • Einschluss- / Auschlussliste | Bereiche / Lagerhallen / Lagerregale / Reihen / Ebenen: Die hier aufgeführten Einrichtungen ermöglichen das Einschließen oder Ausschließen von bestimmten Lagerteilen. Sie können jeweils auswählen, ob die eingehende Lagerbuchung einschließlich oder ausschließlich in diesem Lagerteil erfolgen soll.
Hinweis

Der in Allgemein ausgewählte Lagerteil wird um diesen ausgewählten Teil erweitert. Was bedeutet das? Die Strategiezeilen nehmen die in Allgemein eingetragene Ein- und Ausschlussliste als Basis. Diese gilt also grundsätzlich für alle. Wenn allerdings in einer Strategiezeile beispielsweise eine Lagerebene ausgeschlossen wird, so werden beide Listen addiert. Bei dem beispielhaften Einschluss der Ebenen 01, 02 und 03 in Allgemein und dem Ausschluss der Ebene 02 in der Strategiezeile, gilt für diese Zeile der Einschluss der Ebenen 01 und 03.

  • Ohne Gruppierung: Gibt an, ob die Ermittlung des Lagerplatzes gruppiert nach Lagerhalle und Lagerregal erfolgt.
  • Vergabereihenfolge: Gibt die Sortierung an, in der die Lagerplätze durchsucht werden sollen
    • Ebene-Reihe sortiert zunächst nach Ebene, es werden also erst die Reihen einer Ebene durchlaufen
    • Reihe-Ebene sortiert zunächst nach Reihen, es werden also erst die Ebenen einer Reihe durchlaufen
    • Code sortiert nach Lagerplatzcode, es wird also nach Reihenfolge der Lagerplatzcodes durchlaufen
    • Wegoptimierung sortiert nach der hinterlegten Wegoptimierung
    • Volumen-Wegoptimierung aufsteigend: Sortiert nach der hinterlegten Wegoptimierung mit dem Ziel, möglichst kleine Plätze zu finden, auf denen die Ware physisch am besten passt. Bitte beachten Sie, dass folgende Einrichtungen nach Aktivierung dieser Vergabereihenfolge ignoriert werden: Nähe zum Kommissionierplatz berücksichtigen, Gruppierung
    • Volumen-Code
  • Gilt für:
    • Vollpaletten und Anbruch
    • Nur Anbruch
    • Nur Vollpaletten
  • Auf Greifplatz
  • Auf Reserveplatz
  • Gleicher Artikel: Der Artikel wird nur auf einen Lagerbestand gelagert, auf dem derselbe Artikel bereits liegt. Falls der Artikel noch nicht im Lager existiert, wird kein Lagerplatz vergeben
  • Lagerplatzbelegung: Gibt an, wie die Belegung der Lagerplätze gefiltert werden soll. Es gibt:
    • Freie Lagerplätze
    • Volle Lagerplätze ausschließen
    • Verfügbare Platzcodes berücksichtigen
    • Verfügbare Platzcodes berücksichtigen und volle Lagerplätze ausschließen
  • Auf Blockplatz: Gibt an, ob der Ziel ein Blockplatz sein darf oder muss.

MOP Batchbildungsstrategien

Die MOP Batchbildungsstrategie ermöglicht die automatische Zusammenfassung mehrerer Aufträge zu einem Multi-Order-Picking Batch. Analog zur Serienbildungsstrategie erfolgt die Einrichtung über eine zentrale Tabelle, in der Filterkriterien, Mengenbegrenzungen und Verhaltensregeln definiert werden. Ziel ist eine optimierte Kommissionierung durch passgenaue Batch-Bildung entsprechend der Auftragsstruktur.

Die Strategie wird über die Seite SNCL MOP Batchbildungsstrategie eingerichtet und kann manuell oder automatisiert über die Aufgabenwarteschlange ausgeführt werden.

Voraussetzungen

  • MOP Batchnummernserie in der SIEVERS WMS Einrichtung hinterlegt
  • Auftragsarten müssen für MOP Batchbildung aktiviert sein
  • Warenausgänge müssen freigegeben sein
  • Aufträge müssen sich innerhalb des definierten Lieferdatum-Horizonts befinden

Menü

  • MOP Batches erzeugen: Erzeugt MOP Batches anhand der untenstehenden Strategiezeilen
  • MOP Monitor: Öffnet den MOP Monitor

Einrichtungsfelder

  • Code: Eindeutiger Bezeichner der Strategie (max. 10 Zeichen)
  • Beschreibung: Beschreibung der Strategie zur besseren Identifikation
  • Lagerortcode: Der Lagerort, in dem nach Zeilen für die Batchbildung gesucht werden soll
  • Automatische Freigabe: Automatische Freigabe des erzeugten MOP-Batches direkt nach Anlage. Ist diese Option aktiviert, kann der Batch sofort kommissioniert werden
  • Gleiche Verpackungsteams: Legt fest, dass nur gleiche Verpackungsteams in einem Batch zulässig sind
  • Debitorenfilter vorhanden: Zeigt an, ob eine Debitor Ein-/Ausschlussliste hinterlegt ist. Über die Navigation können Sie gezielt Debitoren für diese Strategie ein- oder ausschließen
  • Lieferdatum Horizont: Vorlaufzeit für das Lieferdatum als Datumsformel (z.B. 5T oder 2W). Nur Aufträge mit einem ersten Verladetermin ≤ Arbeitsdatum + Datumsformel kommen für den Batch in Frage. Bei Verwendung von Tagen (T) wird der Betriebskalender des Lagerorts berücksichtigt, um Werktage korrekt zu ermitteln. Beispiel: Bei Arbeitsdatum Donnerstag und Formel 3T werden Aufträge mit Verladedatum Do, Fr, Mo, Di berücksichtigt (Sa/So sind freie Tage). Bei 0T werden nur Aufträge mit Verladedatum = Arbeitsdatum einbezogen
  • Auftragsart: Einschränkung auf bestimmte Auftragsarten. Nur Aufträge mit der hier hinterlegten Auftragsart werden für die Batch-Bildung berücksichtigt
  • Lieferland Kategorie: Begrenzt die Batch-Bildung auf eine Lieferland-Kategorie (Inland / EU / Drittland). Aufträge unterschiedlicher Kategorien werden nicht zusammengefasst
  • Vorgabe Verpackungsteam: Vorgabe eines Verpackungsteams für alle Aufträge im Batch. Dieser Wert überschreibt die Einträge in der WA Planung auf Auftragsebene
  • Gleiche Lieferanschrift: Nur Aufträge mit identischer Lieferanschrift werden in einem Batch zusammengefasst. Aktivierung dieser Option sorgt für lieferanschriftsreine Batches
  • Max. Anzahl Aufträge: Maximale Anzahl an Aufträgen pro Batch. Wird dieser Wert überschritten, wird der nächste Auftrag in einen neuen Batch aufgenommen
  • Min. Anzahl Aufträge: Minimale Anzahl an Aufträgen pro Batch. Wird dieser Wert nicht erreicht, wird der Batch nur angelegt, aber nicht automatisch freigegeben. Er kann manuell freigegeben oder verworfen werden
  • Max. Anzahl Zeilen: Maximale Anzahl an Zeilen im Batch. Wird dieser Wert überschritten, wird der nächste Auftrag in einen neuen Batch aufgenommen. Beispiel: Auftragsart erlaubt 5 Positionen, Max. Anzahl Aufträge = 10 → theoretisch 50 Positionen. Bei Max. Anzahl Zeilen = 40 wird ein zweiter Batch für die übrigen Positionen gebildet
  • Max. Stückzahl: Maximale Stückzahl im Batch. Wird dieser Wert überschritten, wird der nächste Auftrag in einen neuen Batch aufgenommen. Besonders sinnvoll bei homogenen Produkten mit gleichartigen Sortimenten zur Begrenzung des Batch-Umfangs. Bei heterogenen Teilerelationen bleibt das Feld leer
  • Max. Gewicht: Maximales Gewicht des Batches in Kilogramm. Wird dieser Wert überschritten, wird der nächste Auftrag in einen neuen Batch aufgenommen. Ermöglicht die Begrenzung der Batch-Größe basierend auf der Belastbarkeit von Kommissionierwagen oder physischen Gegebenheiten
  • Max. Volumen: Maximales Volumen des Batches in Kubikmetern. Wird dieser Wert überschritten, wird der nächste Auftrag in einen neuen Batch aufgenommen. Sinnvoll zur Begrenzung der Batch-Größe
  • Benutzerdefiniertes Event: Benutzerdefiniertes Event beim Batchbildungsprozess. Wenn gefüllt, wird bei der MOP Batchbildung ein Event mit dem hinterlegten Code ausgelöst und nicht der Standard-MOP-Prozess durchlaufen
Achtung

Tragen Sie nur dann etwas in das Benutzerdefiniertes Event Feld ein, wenn Sie genau wissen, was Sie tun. Hierdurch wird die reguläre MOP Batchbildungsstrategie abgeschaltet!

Batch-Bildungsprozess

Die Batch-Bildung erfolgt nach folgender Logik:

  1. Auftragsermittlung: Das System ermittelt alle freigegebenen Warenausgänge, die den Filterkriterien entsprechen (Auftragsart, Lieferdatum-Horizont, Lieferland-Kategorie, Debitor-Filter)
  2. Sortierung: Aufträge werden nach Verladewoche und Priorität sortiert
  3. Batch-Zusammenstellung: Aufträge werden nacheinander zum Batch hinzugefügt, solange alle Kriterien erfüllt sind:
    • Filterkriterien (Lieferanschrift, Verpackungsteam) stimmen überein
    • Mengenbegrenzungen werden nicht überschritten
  4. Batch-Abschluss: Sobald ein Schwellwert erreicht wird oder keine passenden Aufträge mehr vorhanden sind, wird der Batch abgeschlossen
  5. Freigabe: Bei aktivierter Automatische Freigabe wird der Batch automatisch freigegeben, andernfalls muss die Freigabe manuell erfolgen
  6. Mindestmenge: Wird Min. Anzahl Aufträge nicht erreicht, bleibt der Batch im Status "angelegt" und kann manuell freigegeben oder verworfen werden

Ausführung der Strategie

Die MOP Batchbildungsstrategie kann auf zwei Arten ausgeführt werden:

Manuelle Ausführung:

  1. Öffnen Sie die Seite SNCL MOP Batchbildungsstrategie
  2. Wählen Sie die gewünschte Strategie aus
  3. Klicken Sie auf MOP Batches erzeugen
  4. Das System erstellt die Batches entsprechend der Einrichtung

Automatische Ausführung:

  1. Richten Sie in der Aufgabenwarteschlange eine wiederkehrende Aufgabe ein
  2. Wählen Sie die Codeunit SNCL MOP Batches erzeugen
  3. Legen Sie das Ausführungsintervall fest (z.B. stündlich)
  4. Die Batches werden automatisch nach den hinterlegten Strategien erzeugt

Beispiel-Szenarien

Szenario 1: Kundenreine Batches für Inland-Versand

  • Gleiche Lieferanschrift: Aktiviert
  • Lieferland Kategorie: Inland
  • Max. Anzahl Aufträge: 10
  • Automatische Freigabe: Aktiviert

Ergebnis: Es werden automatisch Batches mit maximal 10 Aufträgen gebildet, die alle dieselbe Lieferanschrift und Lieferland-Kategorie "Inland" haben.

Szenario 2: Verpackungsteam-orientierte Batches

  • Batches nach Packteam: Aktiviert
  • Vorlauf Horizont (Lieferdatum): 3T
  • Min. Anzahl Aufträge: 3
  • Max. Anzahl Zeilen: 50

Ergebnis: Nur Aufträge mit gleichem Verpackungsteam und Verladedatum innerhalb der nächsten 3 Werktage werden zusammengefasst. Der Batch wird nur freigegeben, wenn mindestens 3 Aufträge vorhanden sind und maximal 50 Zeilen enthalten.

Szenario 3: Stückzahl-limitierte Batches für homogene Produkte

  • Max. Stückzahl: 600
  • Auftragsart: STANDARD
  • Automatische Freigabe: Aktiviert

Ergebnis: Batches werden auf maximal 600 Stück begrenzt, unabhängig von der Anzahl der Aufträge. Ideal für Lager mit gleichartigen Produkten (z.B. Haarbürsten), um die Batch-Größe physisch zu begrenzen.