Artikel
Die Artikelkarte des Business Central-Standards wurde um viele Einrichtungsfelder erweitert.
- GTIN: Hierbei ist zu beachten, dass die GTIN automatisch geändert wird, sobald in den Artikelreferenzposten die Basiseinheit des Artikels eingetragen wird. In diesem Fall wird die Referenznummer als GTIN eingetragen. Löschen Sie die GTIN aus diesem Feld, wird auch der dazugehörige Eintrag in den Artikelreferenzen gelöscht.
Artikelverfolgung
- Artikelverfolgungscode: Wenn Sie einen Artikelverfolgungscode in der Artikelkarte festlegen, wird die Option Chargennr. erforderlich in der SNC-Klassifizierung automatisch auf ja gesetzt. Wird die Artikelverfolgung mit Ablaufdatum eingesetzt, wird die Option Mit Mindesthaltbarkeitsdatum automatisch auf Pflichtfeld gesetzt.
- Seriennummern
- Chargennummern
- Ablaufdatumsformel
SWMS Ein-/Aus-/Lagerung | Nachschub
SWMS Lagerung
- Lagerortcode
- Lagerbereich
- Lagerhallencode
- Lagerregalcode
- Zonencode
- Kategoriencode
SWMS Ausgehende Lagerbuchung
- Lagerbereich Kommissionierung
- Lagerhalle Kommissionierung
- Anzahl Kommissionierplätze: Zeigt die Anzahl der diesem Artikel zugewiesenen Kommissionierplätze. Mit einem Klick auf die Zahl werden die Plätze selbst angezeigt und können auch verwaltet werden. Dieses Feld wird erst gefüllt, wenn der Artikel einem Lagerort zugeordnet und anschließend mit F5 aktualisiert wurde.
- Kommissionierplatz
- Serialisierungspflicht Lagerbestände: Wird diese Einrichtung aktiviert, müssen in der Kommissionierung eindeutige Serialisierungsnummern erfasst werden. Diese Einrichtung kann nicht gleichzeitig mit Seriennr. erforderlich aktiv sein. Weitere Informationen: Serialisierung Lagerbestand.
SWMS Eingehende Lagerbuchung/Nachschub
- Mindestbestand Komm.-Platz
- Maximalbestand Komm.-Platz
- Mindestnachschubmenge Komm.-Platz
- Schrittweite Nachschubmenge: Mit diesem Feld können Sie die Nachschubmenge je nach Bedarf schrittweise erhöhen. Wenn der Bedarf für den Nachschub beispielsweise 3 und die Schrittweite 10 beträgt, dann ist die Nachschubmenge 10. Wenn der Bedarf 11 Stück beträgt, dann ist die Nachschubmenge 20. Dadurch wird sichergestellt, dass der Nachschub auf der entsprechenden Ebene der Unterverpackungseinheit erfolgt (z.B. Nachschub von Karton zu Karton). Bitte stellen Sie sicher, dass die Schrittweite stets unter dem Maximalbestand Komm.-Platz liegt.
- Anzahl Lagerbestände für Nachschub
Bewegungsdaten Nachschub
- Anzahl Bestände im Kommissionierbereich: Berechnetes Feld, dass die Anzahl der Bestände zählt, die sich in Kommissionierbereichen (Plätze, Bereiche, Hallen etc.) befinden.
- Stückzahl im Kommissionierbereich: Berechnetes Feld, dass die Summe der Artikel zählt, die sich in Kommissionierbereichen (Plätze, Bereiche, Hallen etc.) befinden.
- Menge in Zulagerung zum Kommissionierbereich: Berechnetes Feld, das die Summe der Artikel zeigt, die sich in offenen Fahrbefehlen mit dem Ziel eines Kommissionierbereichs befinden
- Menge in Reservierung Kommissionierbereich: Berechnetes Feld, das die Summe der Artikel zeigt, die sich in Kommissionierbereichen in Reservierung befinden
SWMS Inventur
- Schwellwerte verwenden
- Mengendifferenz in %
- Wertdifferenz in Mandantenwährung
SWMS Strategien und Bewegungsdaten
SWMS Strategien
- Eingehende Lagerbuchungstrategie
- Nachschubstrategie
- Lagerbestandsfindungsstrategie
- Reservierungsmethode
SWMS Bewegungsdaten
- Ladungsträgercode
- Anzahl Lagerbestände
- Lager Stückzahl
SWMS Klassifizierung und Einheiten
SWMS Klassifizierung
- Größenklasse: In diesem Feld können Sie die Größenklasse des Artikels festlegen. Siehe Größenklasse
- ABC-Kennzeichen
- A/B/C fest: Wenn dieses Kennzeichen gesetzt ist, wird das ABC-Kennzeichen bei der ABC-Analyse nicht neu gesetzt
- Mit Mindesthaltbarkeitsdatum: Mit diesem Feld wird festgelegt, welche Rolle das Mindesthaltbarkeitsdatum bei diesem Artikel spielt. Ist dieser Artikel für die Artikelverfolgung mit Ablaufdatum aktiviert, wird dieses Feld automatisch auf Pflichtfeld gesetzt. In diesem Fall wird das MHD nach Buchung zusätzlich zu den Lagerposten und Lagerbeständen auch in die Artikelposten geschrieben. Ist die Artikelverfolgung abgeschaltet, wird das MHD nicht in die Artikelposten geschrieben.
- Ohne MHD: Das MHD kann nicht erfasst werden
- Pflichtfeld: Das MHD muss erfasst werden
- Restlaufzeit WE: Datumsformel. Berechnet das MHD. In der SIEVERS WMS Einrichtung wird über das Feld Reaktion MHD Restlaufzeit WE bestimmt, was passiert, wenn die Restlaufzeit überschritten wird
- Restlaufzeit WA: Datumsformel. Berechnet das MHD. In der SIEVERS WMS Einrichtung wird über das Feld Reaktion MHD Restlaufzeit WA bestimmt, was passiert, wenn die Restlaufzeit überschritten wird
- Chargennr. erforderlich: Legt fest, ob eine Chargennr. für den Artikel vergeben werden muss. Diese Option bewirkt, dass alle WMS Belege mit diesem Artikel eine Chargennr. benötigen.
- Seriennr. erforderlich: Legt fest, ob eine Seriennr. für den Artikel vergeben werden muss
- Leergutnr.: Sollte Leergut genutzt werden, können Sie hier die entsprechende Nummer hinterlegen
- Leergut: Legt fest, ob es sich bei diesem Artikel um einen Leergutartikel handelt. Siehe hierzu Leergutverwaltung
- Sperrcode: Hier kann ein Grund für eine Artikelsperre hinterlegt werden.
- Lagerbestandstausch in einem Ladungsträger: Ermöglicht den Lagerbestandstausch innerhalb eines Ladungsträgers. Bitte lesen Sie hierzu die Beschreibung in der SIEVERS WMS Einrichtung
- Lagerbestände mit gleichen Merkmalen zusammenführen: Ist diese Einrichtung aktiviert, wird bei der Zubuchung auf einen bestehenden Ladungsträger geprüft, ob bereits ein Lagerbestand mit gleichem Artikel (Nr., Variante, Charge, MHD, Seriennummer) vorhanden ist. Falls ja, wird auf diesen zugebucht. Die Zusammenführung erfolgt ausschließlich bei eingehenden Lagerbuchungen und Fahrbefehlen, und nur wenn der Zielladungsträger die Ladungsträgerart LE hat oder kein Zielladungsträger gesetzt ist (Zubuchung direkt auf einen Lagerplatz). Diese Einstellung übersteuert die Artikelkategorie und die SWMS Einrichtung.
SWMS Einheiten
- VE Einheit
- Unterverpackungseinheit (UVE): Definiert die Standard-Unterverpackungseinheit für diesen Artikel. Die Unterverpackungseinheit gibt die Einheit an, in der der Bestand auf einen Ladungsträger gestellt wird. Wenn diese Einheit nicht festgelegt ist, muss der Kommissionierer die zu kommissionierenden Mfengen selbständig eingeben. Die Unterverpackungseinheit muss in der Verpackungshierarchie existieren, bevor sie hier ausgewählt werden kann.
Größenklasse
Über die Größenklasse können Artikel mit einer Eigenschaft versehen werden, die eine Filterung in den SIEVERS WMS Teams ermöglicht. So können beispielsweise Artikel markiert werden, die mit einem bestimmten Stapler abgeholt werden müssen.

- Code
- Beschreibung
- Volumen
- Ausgewählt
SWMS Verpackungshierarchie
In dieser Tabelle wird die Verpackungsstruktur des Artikels beschrieben. Sie hat drei zentrale Funktionen:
- Hinterlegung von Lagerbestandsmaßen sowie Maßen der kleinsten Einheit
- Zuordnung von Lagerbestandsmaßen zu Verwendung
- Berechnung von Gewicht inkl. Verpackungsmaterial im Wareneingang
Hinweis
Das Gewicht der kleinsten Einheit kann auch automatisch erzeugt und mit dem Gewicht der kleinsten Einheit des Artikels synchronisiert werden. Starten Sie die Automatische Synchronisation, indem sie in der Artikelliste unter Zugehörig -> Artikel -> Gewicht Verpackungshierarchie aktualisieren auswählen.
Es ist möglich, in der Verpackungshierarchie mehrere Unterverpackungseinheiten pro Artikel festzulegen. Für jede Unterverpackung muss ein eindeutiger Lagerbestandsmaßcode gewählt werden.
Bitte beachten Sie folgende Hinweise zur Synchronisation von Artikeleinheiten und Verpackungshierarchie:
- Artikeleinheiten können nicht mehr gelöscht werden, sobald Sie in der Verpackungshierarchie verwendet werden
- Wenn die Stückzahl pro Einheit in den Artikeleinheiten geändert wird, aktualisiert sich das gleichnamige Feld in der Verpackungshierarchie
- Werden Einträge in der Verpackungshierarchie gelöscht, werden diese Einträge in den Artikeleinheiten auch gelöscht
- Wird eine Artikeleinheit angelegt, wird diese nicht automatisch in die Verpackungshierarchie eingetragen

Sie enthält folgende Informationen:
- Artikelnr.
- Lfd. Nr.: Fortlaufende Nummer, nicht zu verwechseln mit der Ebene in der Lagerstruktur
- Lagerbestandsmaßcode
- Stückzahl pro Einheit: Gibt die Anzahl der Artikel in dieser Verpackungseinheit an. Das Feld muss größer als 0 sein. Einträge mit Menge 0 werden beim Verlassen der Zeile abgelehnt.
- Verwendung: Jede Verwendung mit Ausnahme der Information kann pro Artikel nur einmal genutzt werden
- Ladungsträger - Anlage: Bei Auswahl dieser Verwendung werden die Daten bei der Anlage neuer Ladungsträger in diese übernommen. Ist kein Eintrag mit dieser Verwendung vorhanden, wird bei der Anlage neuer Ladungsträger das Default Lagerbestandsmaß aus der WMS Einrichtung genommen.
- Lagerbestandsanlage: Diese Daten werden bei der Erstellung von Lagerbeständen übernommen
- Information: Dient nur als Information, keine Funktion
- Unterverpackungseinheit (UVE): Wird in den Berichten Verpackungsvorgang und Kommissionierbeleg verwendet, um die Restmenge zu ermitteln
- Anlage Transportladungsträger (UVE): Vorlage für die Erstellung von Transportladungsträgern
- Kleinste Lagereinheit: Definiert die kleinstmögliche Lagereinheit
- Tiefe
- Breite
- Höhe
- Bruttogewicht
- Nettogewicht
- GTIN
- GTIN relevant
Zu den jeweiligen Dimensionen und Gewichten werden darüber hinaus die Maßeinheiten aus der Basismaßeinheitsliste angezeigt.
Hinweis
Wenn im Artikelbereich Seriennr. erforderlich aktiviert ist, wird bei der Verwendung Lagerbestandsanlage die Stückzahl pro Einheit automatisch auf 1 gesetzt. Wenn es zum Zeitpunkt der Aktivierung der Seriennummernpflicht noch keinen solche Zeile in der Verpackungshierarchie-Tabelle gibt, wird diese automatisch angelegt.
Wenn Sie eine Zeile mit der Verwendung Ladungsträger - Anlage anlegen, wird automatisch eine Lagerbestandsanlage-Zeile mit gleicher Stückzahl pro Einheit erzeugt.
Die Seriennummernpflicht hat keinen Einfluss auf die Anzahl der im Wareneingang angelegten Ladungsträger. Die Ladungsträgeranlage folgt unabhängig von der Seriennummernpflicht den Regeln der Verpackungshierarchie sowie den Benutzerangaben – identisch wie bei regulären Artikeln. Mehrere Seriennummern können sich daher auf einem Ladungsträger befinden.
SWMS Montage & Fertigungsversorgung
- Lagerortcode Produktion
- Versorgungsklasse Produktion
- Bereitstellung Produktion
- Lagerplätze Produktion
- Produktionsplatz
- Bereitsstellungsstrategie Komponenten
- Nachschubstrategie Komponenten
- Lagerbestandsfindungsstrategie Komponenten
- Ausgabe Fertigteil
- Eingehende Lagerbuchungstrategie Fertigteil
- Lagerplatz Fertigteil
- Mengenvorgaben Produktion
- Mindestbestand Produktion
- Maximalbestand Produktion
- Schrittweite Produktion
- Mindestmenge Produktion
- Bewegungsdaten Produktion: Gibt aktuelle Statistiken zum Artikel in der Produktion an
- Anzahl Bestände in der Produktion
- Produktion Stückzahl
- Menge in Zulagerung Produktion
- Menge in Reservierung Produktion
SWMS Fremdlagerung
- Eingehende Lagerbuchungdebitornr.: Wenn Sie hier einen Debitor eintragen, ist dieser Artikel fortan als Fremdlagerartikel deklariert und kann auch nur noch als solcher benutzt werden
- Ausgehende Lagerbuchungdebitornr.: Wenn Sie hier einen Debitor eintragen, ist dieser Artikel fortan als Fremdlagerartikel deklariert und kann auch nur noch als solcher benutzt werden
- Eingehende Lagerbuchungdebitor-Artikelnr.
- Ausgehende Lagerbuchungdebitor-Artikelnr.
- Lagergeldcode
- Ein-/Ausgehende Lagerbuchunggeldcode
- Ausgehende Lagerbuchunggeldcode
- Kommissioniergeld
- Inventurgeldcode
- Versicherungswert
- Versicherung-Berechnungsgröße
- Vers. Berechnungsfaktor
- Anzahl Sortimente
- Fertigungsartikel: Kennzeichnet, ob der Fremdartikel für Fertigungsaufträge verwendet werden darf. Kann nur aktiviert werden, wenn der Artikel als Fremdartikel gekennzeichnet ist. Bei Aktivierung wird die Lagerabgangsmethode automatisch auf "Standard" gesetzt, der Einstandspreis (fest) auf 0 gesetzt und "Ohne Lagerbewertung" deaktiviert. Diese Felder können anschließend nicht mehr geändert werden. Das Deaktivieren ist nur möglich, solange noch keine Artikelposten oder Wertposten für diesen Artikel existieren.
SWMS Gefahrgut
Diese Felder ermöglichen die Erfassung von Gefahrgut-Eigenschaften.
- UN Nr.
- Klassifizierungscode: Gibt den Klassifizierungscode an. Der Klassifizierungscode charakterisiert die gefährlichen Eigenschaften eines Stoffes oder Gegenstandes.
- Verpackungsgruppe: Gibt die Verpackungsgruppe an. Eine Verpackungsgruppe fasst gefährliche Güter einer Gefahrenstufe zusammen. Stoffe mit ähnlichen gefährlichen Eigenschaften werden einer bestimmten Verpackungsgruppe zugewiesen.
- Verpackungscode: Gibt den Verpackungscode an. Dieser dient der genaueren Unterscheidung von Verpackungen über die Verpackungsgruppe hinaus.
- Beschreibung
- n.a.g-Text: Gibt den n.a.g.-Text an. Dies wird verwendet, um gefährliche Güter zu bezeichnen, die nicht anderweitig durch ihren Namen spezifiziert sind.
- Gewicht/Volumen: Gibt das Volumen oder das Gewicht an. Die Einheit wird im Feld Masseneinheit angegeben.
- Masseeinheit: Gibt die Einheit des Gewicht/Volumen-Felds an.
- Umweltgefährdend: Gibt an, ob der Artikel als umweltgefährdend einzustufen ist.
- Freistellung
- Bemerkung
- Nettoexplosivmasse
Debitor
In diesem Bereich werden die einzelnen Einrichtungen beschrieben, die den Debitoren betreffen.
SIEVERS WMS
- Eingehende Lagerbuchunggeldcode
- Ausgehende Lagerbuchunggeldcode
- Serialisierung Lagerbestände im Warenausgang aktivieren: Wenn dieses Feld aktiviert ist, wird für Artikel mit gesetzter Serialisierungspflicht Lagerbestände beim Kommissionieren die Mengenserialisierungsmaske eingeblendet. Weitere Informationen: Serialisierung Lagerbestand.
Eingangsüberschusscode

Diese Einrichtung dient der Erzeugung von Eingangsüberschusscodes, die beim Debitor und in Eingehende Lagerbuchungaufträgen hinterlegt werden können. Eingangsüberschusscodes werden genutzt, um überschüssige Wareneingänge, die nicht bestellt wurden, korrekt abzuwickeln.
In der Einrichtung gibt es folgende Felder:
- Code
- Beschreibung
- Standard: Definiert, ob dieser Code als Standard genutzt wird
- Eingangsüberschuss-Toleranz in %: Definiert, wie viel prozentualen Überschuss es geben darf
- Genehmigung erforderlich: Gibt an, ob Eingangsüberschuss-Artikel mit diesem Eingangsüberschusscode erst genehmigt werden müssen
Wenn die Eingangsüberschuss-Toleranz in einem Beleg überschritten wird, gibt es eine Fehlermeldung und der Beleg kann nicht gebucht werden.