Wichtige Themen
Kommissionierung
Nachschub
- Auftragsbasierter Nachschub im Nachschubprüfungsbericht
- Automatischer Nachschub bei Warenausgangs-Freigabe
Einrichtung
- NestPacking: Nesting-Schalter in der Kommissionierung
- NestPacking: Sticky-Modus für die Nesting-NVE
- Auftragsbasierter Nachschub im Nachschubprüfungsbericht
- Automatischer Nachschub bei Warenausgangs-Freigabe
- Erweitertes KLT Label (GS1-NVE) wird nun auch im Wareneingang gedruckt
Features
Kommissionierung (NestPacking)
NestPacking ist ein neuer Kommissionierprozess, der es Lagermitarbeitenden ermöglicht, kommissionierte KLTs bereits während der Kommissionierung direkt auf eine NVE zu verpacken - ohne einen separaten Verpackungsschritt in A5. Dabei entsteht eine zweistufige Packhierarchie:
- NVE (optional mit GS1-NVE)
- KLT (optional mit GS1-NVE)
- Artikel + Menge
- KLT (optional mit GS1-NVE)
Bisher war es nur möglich, eine KLT direkt in eine NVE umzuwandeln (eine Ebene). NestPacking erlaubt nun eine hierarchische Struktur: Der Kommissionierer gründet laufend neue KLTs und ordnet jede beim Abstellen einer NVE zu. Da dieser Prozess mehr Scanvorgänge und zusätzliche Schritte erfordert, sollte er nur eingesetzt werden, wenn der Warenempfänger dies ausdrücklich vorschreibt oder bezahlt.
NestPacking: Nesting-Schalter in der Kommissionierung - Item 139686
Das Nesting (NestPacking) ist pro Debitor konfigurierbar. Das neue Feld NestPacking in der Kommissionierung an der Debitorenkarte aktiviert die erweiterte Kommissionierung mit Anlage einer Packhierarchie direkt in der Kommissionierung.

Ist das Feld aktiv, wird beim Abstellen einer KLT automatisch die erweiterte Maske A4.3 NestPacking Aufnehmen / Abstellen geöffnet. Ist das Feld deaktiviert, bleibt der bestehende Kommissionierprozess unverändert.
NestPacking: Erweiterte Abstellmaske A4.3 bei aktivem Nesting - Item 139687, Item 139852
Bei aktivem NestPacking öffnet sich beim Abstellen (F8 oder Menüeintrag) die neue Maske A4.3 NestPacking Aufnehmen / Abstellen. Diese Maske ermöglicht es, eine KLT direkt einer NVE zuzuordnen.

Der Ablauf:
- Im Feld LT steht die zuvor gegründete KLT (wie in der regulären Kommissionierung)
- Der Hinweis Scan NVE zum Nesten wird angezeigt
- Der Fokus steht auf dem Feld NVE
- Der Benutzer scannt eine bestehende NVE oder einen Blanko-Barcode, um eine neue NVE zu gründen
- Die KLT wird mitsamt ihrem Inhalt der NVE zugeordnet (analog zu A5.2 Verpacken)
- Das Fenster wird automatisch geschlossen und der Kommissionierer kann weiter kommissionieren
Beim Scan einer NVE wird bei Bedarf ein neuer Verpackungsvorgang angelegt. Die Zusammenpackregeln werden beachtet; bei Verstößen erscheint eine Fehlermeldung.
Im Vergleich zur regulären Maske A4.3 LT Aufnahmen / Abstellen ändert sich hier folgendes:
- Alle Eingabefelder sind auf 10 Stellen gekürzt
- Hinter dem Feld LT wird nach dem Scan die Ladungsträgerart angezeigt (z. B. KLT oder NVE)
- Unterhalb befindet sich ein LBM-Button, der das aktuell ausgewählte Lagerbestandsmaß anzeigt
- Darunter werden Tiefe, Breite, Höhe mit Längeneinheit und das Gewicht mit Gewichtseinheit dargestellt
- Über den LBM-Button gelangt der Benutzer zur Maske Maße und Gewichte, kann dort Werte ändern und mit F5 zurückkehren
NestPacking: Anzeige der Nesting-NVE in A4.2 und A4.3 - Item 139856, Item 141219
Bei aktivem NestPacking wird die aktuell zugeordnete Nesting-NVE während der gesamten Kommissionierung auf dem MDE-Gerät angezeigt:
- In A4.2 (Positionsübersicht): Im Header unterhalb der KLT-Zeile als neue Zeile mit dem Label NVE: und der zugeordneten NVE-Nummer
- In A4.3 (Positionsbearbeitung): Im Footer unterhalb der KLT-Zeile


An beiden Stellen ist ein grüner Pfeil angeordnet, der das Verpacken von KLT auf NVE symbolisiert (analog zu A5.2). Ist noch keine NVE zugeordnet, bleibt das Label NVE: sichtbar und der Wert leer. Die NVE bleibt sichtbar, bis sie abgestellt wurde.
Der Benutzer kann in A4.2 oder A4.3 eine bestehende NVE scannen, um darauf weiter zu nesten. Wird eine NVE gescannt und diese darf nach den Zusammenpackregeln mit Mengen des Auftrags befüllt werden, wird das Feld NVE gefüllt. Analog wird beim Scan einer KLT das Feld KLT gefüllt, sofern die Zusammenpackregeln dies erlauben.
NestPacking: Sticky-Modus für die Nesting-NVE - Item 139858
In der SIEVERS WMS Einrichtung steht im Bereich Warenausgang nun das neue Feld Nesting-NVE nicht erneut auswählen zur Verfügung. Es legt fest, ob die zugeordnete Nesting-NVE zwischen den Abstellvorgängen vorbelegt bleibt (Sticky-Modus):
- Aktiviert: Die zuvor ausgewählte NVE bleibt vorbelegt und wird beim nächsten Abstellen automatisch verwendet, ohne dass der Kommissionierer sie erneut scannen muss. Es kann dabei nur eine NVE gleichzeitig aktiv sein. Versucht der Kommissionierer, mit einem weiteren Blanko-Barcode eine neue NVE zu gründen, während bereits eine aktiv ist, erscheint die Fehlermeldung NVE zuerst abstellen.
- Deaktiviert (Standard): Die NVE muss bei jedem Abstellen erneut gescannt werden.

NestPacking: Fehlerfeedback beim Verpacken - Item 139864
Beim Nesting wird überprüft, ob die Zusammenpackregeln eingehalten werden. Sollte eine Prüfung fehlschlagen (z.B. weil die Warenausgangsmaßnahme unterschiedlich ist, Debitor-Kennzeichen nicht passen oder die Abladestelle abweicht), erhält der Benutzer auf der Abstellmaske A4.3 NestPacking eine Fehlermeldung.
Wichtig: Der Benutzer bleibt auf der Maske und kann die fehlgeschlagene Eingabe korrigieren. Das Eingabefeld für die NVE (SSCC-Feld) wird dabei automatisch selektiert, sodass der Benutzer den neuen Wert direkt durch Scannen überschreiben kann, ohne das Feld neu anklicken zu müssen.
Nachschub
Auftragsbasierter Nachschub im Nachschubprüfungsbericht - Item 139805
Der Nachschubprüfungsbericht (Nachschub prüfen) unterstützt nun neben dem bisherigen Min/Max-Modus auch einen auftragsbasierten Modus. Im Feld Nachschubmodus auf der Startmaske wählen Sie zwischen:
- Min/Max: bisheriger Modus, unverändert.
- Auftragsbasiert: ermittelt den Bedarf je Artikel aus offenen, freigegebenen Warenausgängen mit einem Liefertermin ab heute.

Im auftragsbasierten Modus wird für jeden Artikel geprüft, wie viel Menge laut freigegebenen Warenausgängen offen ist und wie viel davon bereits im Kommissionierbereich vorrätig ist. Bereits offene Nachschub-Fahrbefehle für denselben Artikel werden von der Bedarfsmenge abgezogen, um doppelte Nachschübe zu vermeiden. Übersteigt der Bedarf den vorhandenen Bestand, wird ein Fahrbefehl über die Differenzmenge erzeugt.
Über das Feld Zeitfenster für auftragsbasierten Nachschub lässt sich per Datumsformel steuern, welcher Zeithorizont betrachtet wird (z. B. 3T für die nächsten 3 Tage). Ist das Feld leer, kommt der in der SIEVERS WMS Einrichtung hinterlegte Standardwert Datumsformel für auftragsbasierten Nachschub zum Einsatz; ist auch dieser leer, werden alle offenen Warenausgänge unabhängig vom Zeitraum berücksichtigt. Warenausgangszeilen mit einem Liefertermin in der Vergangenheit werden nicht berücksichtigt.
Ist im Reservebereich nicht genügend Ware vorhanden, wird analog zum bisherigen Verhalten ein Teilnachschub erzeugt und eine entsprechende Meldung angezeigt. Ist im Kommissionierbereich kein freier Zielplatz verfügbar, wird der Fahrbefehl dennoch ohne Zielplatz angelegt; die Zuordnung erfolgt dann später manuell oder bei der Einlagerung.
Hinweis
Voraussetzung für den Auftragsmodus ist, dass für den jeweiligen Artikel ein Kommissionierbereich eingerichtet ist. Ist das nicht der Fall, wird der Artikel übersprungen.
Automatischer Nachschub bei Warenausgangs-Freigabe - Item 139806
In der SIEVERS WMS Einrichtung steht im Bereich Nachschub nun das neue Feld Automatischer Nachschub bei Warenausgangs-Freigabe zur Verfügung. Ist es aktiviert, wird bei der Freigabe eines Warenausgangs automatisch geprüft, ob für die enthaltenen Artikel Nachschub im Kommissionierbereich benötigt wird.

Die Bedarfsberechnung folgt derselben Logik wie beim auftragsbasierten Nachschub prüfen: Die offene Menge aus dem Warenausgang wird dem Bestand im Kommissionierbereich sowie bereits offenen Nachschub-Fahrbefehlen für denselben Artikel gegenübergestellt. Liegt Bedarf vor, wird automatisch ein Fahrbefehl erzeugt. Reicht der Bestand im Reservebereich nicht aus, erfolgt wie gewohnt ein Teilnachschub mit entsprechender Meldung.
Hinweis
Der automatische Trigger betrachtet ausschließlich die Artikel des gerade freigegebenen Warenausgangs, nicht alle offenen Warenausgänge. Das Zeitfenster für auftragsbasierten Nachschub aus der Einrichtung greift hier nicht, da der Bedarf direkt aus dem konkreten Warenausgang stammt. Artikel, für die kein Kommissionierbereich eingerichtet ist, werden übersprungen.
Wareneingang
Erweitertes KLT Label (GS1-NVE) wird nun auch im Wareneingang gedruckt - Item 141481
Das erweiterte Amazon KLT Label mit GS1-NVE-Kennzeichnung und Bestellreferenz stand bisher nur in der Kommissionierung zur Verfügung. Ist am Debitor die Einrichtung GS1-Amazon NVE Etikett aktiv, wird das erweiterte KLT Label nun auch beim Drucken von Ladungsträgerlabels im Wareneingang automatisch zusätzlich gedruckt, sofern sich der Ladungsträger einem entsprechend eingerichteten Debitor zuordnen lässt (z. B. über Zustellung oder Spezialauftrag). Die Steuerung der Label-Inhalte über die Datenbezeichnerliste erfolgt dabei identisch zur Kommissionierung.
Hinweis
Bei bestimmten Zeichenkombinationen der Bestellreferenz (z. B. PO112236) kann der Code-128 Barcode zu dünne Elemente erhalten und ist dann nicht zuverlässig scanbar. Die Behebung ist für einen Folge-Sprint vorgesehen.
Wichtig
Handlungsbedarf: Das neue Label wird über einen eigenen Bericht ausgeliefert (WE Amazon Kommissionierter Ladungsträger Label (KLT), Berichtsnr. 70294192 für AppSource/SaaS/OnPrem bzw. 77192 für PTE). Tragen Sie diesen Bericht in der SWMS Berichtsauswahl für diese Verwendung ein (oder initialisieren Sie die Standardwerte neu) und hinterlegen Sie in der SWMS Zuordnung Bericht/Format Übersicht das Format Kleines Label. Ohne diese Einrichtung wird das erweiterte Label im Wareneingang nicht gedruckt.
Verpackung
Vorgangsübergreifende Anzeige der NVE mit gleicher Konsolidierungsnummer in der stationären Verpackung - Item 142096
In der Verpackungsvorgangsinformationen zeigt der Bereich NVE - Zuordnung nun alle NVE mit derselben Konsolidierungsnummer und Warenausgangsnummer an, unabhängig davon, in welchem Verpackungsvorgang sie erzeugt wurden. Bisher wurden hier ausschließlich NVE des aktuell geöffneten Verpackungsvorgangs angezeigt. Das erleichtert die Konsolidierung, etwa wenn im Wareneingang bereits NVE für dieselbe Lieferung erzeugt wurden oder der Vertriebsinnendienst nachträglich weitere Positionen zu einem bereits verpackten Auftrag erfasst und dafür ein neuer Verpackungsvorgang angelegt wird.
Hinweis
Die Erweiterung gilt ausschließlich für die stationäre Verpackungsmaske in Business Central. Das Verhalten auf dem MDE-Gerät wird in einem Folgeticket behandelt.
GS1-NVE-Barcode zur KLT- und NVE-Zuordnung in der Verpackung nutzbar - Item 142093
Im Verpackungsvorgang können der KLT sowie die Ziel-NVE nun zusätzlich über ihren GS1-NVE-Barcode (GS1-Anwendungsbezeichner 00) identifiziert und zugeordnet werden. Die bisherige Erfassung über reguläre Barcodes bleibt unverändert erhalten; beide Barcode-Typen werden gleichzeitig unterstützt.
Voraussetzung für den GS1-Scan ist, dass der Anwendungsbezeichner 00 in der GS1-NVE Datenbezeichner Feldzuweisung dem Feld NVE (Verpackung) zugeordnet ist. Fehlt diese Zuordnung, erscheint beim Scan die Fehlermeldung Datenbezeichner Feldzuweisung fehlt. Wird eine KLT gescannt, die nicht dem aktuellen Verpackungsvorgang zugeordnet ist, oder eine NVE, die nicht existiert oder zu einem anderen Warenausgang bzw. einer anderen Konsolidierungsnr. gehört, erscheint ebenfalls eine Fehlermeldung.
Service
Versorgungsstatus und Mengenfelder in Serviceauftrag und Servicezeilen - Item 139653
Zur besseren Überwachung der Teileversorgung wurden neue Felder in den Servicezeilen und ein Statusfeld im Serviceauftragskopf ergänzt.
Neue Felder in den Servicezeilen:
- Menge in Lagerbeleg: Zeigt die Menge an, die sich bereits in einer ausgehenden Lagerbuchung befindet.
- Kommissionierte Menge: Zeigt die Menge an, die bereits durch die Kommissioniererin entnommen wurde.
- Kommissionierstatus: Zeigt den niedrigsten Kommissionierstatus über alle zugehörigen Kommissionierbelege an (z.B. angelegt, gedruckt, freigegeben).

Neues Feld im Serviceauftragskopf:
- Versorgungsstatus Servicezeilen: Fasst den Kommissionierstatus aller Servicezeilen zusammen und macht auf einen Blick sichtbar, wie weit die Teileversorgung fortgeschritten ist. Das Feld ist farblich hinterlegt:
- Rot: Mindestens eine Position muss noch freigegeben oder gedruckt werden.
- Gelb: Für die Kommissionierung freigegeben.
- Grün: Alle Positionen sind kommissioniert.

Sonstiges
Herkunftscodeeinrichtung: Tooltips für SIEVERS WMS Felder ergänzt - Item 140696
Die Felder Leergut Buch.-Blatt, Lagerposten kompr. und Leergutposten kompr. im Bereich SIEVERS WMS der Herkunftscodeeinrichtung zeigen nun erklärende Tooltips an, die den jeweils zugeordneten Buchungsvorgang beschreiben.
Lagerortkarte: Nicht mehr genutzte Felder ausgeblendet und Tooltip ergänzt - Item 140673
Die Felder Warenausgangs Lagerhallencode und Warenausgangs Lagerplatzcode im Bereich SIEVERS WMS der Lagerortkarte haben keine aktive Funktion mehr und wurden ausgeblendet. Das verbleibende Feld LVS in Verfügbarkeitsberechnung berücksichtigen zeigt nun einen erklärenden Tooltip an.
Bugs
Kennzeichen "Zulagern diverse Bestände nicht erlaubt" blockierte Zulagerung bei Behälter-Fahrbefehlen - Item 141983
War am Lagerplatz das Kennzeichen Zulagern diverse Bestände nicht erlaubt aktiv, verhinderte dies bei Behälter-Fahrbefehlen die Zulagerung von Beständen mit gleichem Artikel, gleicher Variante, Charge, Seriennummer und Mindesthaltbarkeitsdatum. Die Prüfung berücksichtigt nun auch bei Behälter-Fahrbefehlen die tatsächlichen Bestandsmerkmale im Ladungsträger.
Lagerbestandsfindungsstrategie bei aus Verkaufsreklamationen erstellten Verkaufsaufträgen nicht gesetzt - Item 142104
Wurde über Reklamationsbezogenen Beleg erstellen aus einer Verkaufsreklamation ein Verkaufsauftrag erzeugt, wurde die Lagerbestandsfindungsstrategie in den Artikelzeilen nicht automatisch gesetzt, wodurch keine Kommissionierung angestoßen werden konnte. Die Strategie wird nun beim Erstellen automatisch ermittelt und gesetzt.
Kein Warnhinweis beim Wiederholungsdruck des GS1-Amazon KLT Labels - Item 141483
Beim Wiederholungsdruck des Amazon KLT Labels erschien anders als bei den übrigen Ladungsträger-Labels keine Sicherheitswarnung, da die Felder Ladungsträgeretikett gedruckt und Anzahl Ladungsträgeretiketten gedruckt am Ladungsträger nicht befüllt wurden. Die Felder werden nun auch beim Druck des Amazon KLT Labels korrekt gesetzt, sodass beim Wiederholungsdruck wie gewohnt eine Warnung erscheint.
GS1-Amazon KLT Label: PO-Referenz-Barcode schlecht scanbar - Item 141485
Der Barcode der PO-Referenz auf dem GS1-Amazon KLT Label war bei einigen Scannern (z. B. Scandit) aufgrund zu hoher Barcodedichte nicht lesbar. Der Barcode wurde verbreitert, sodass er zuverlässig gescannt werden kann.
FA-Istmeldung: Endlosschleife bei der Lagerbelegerstellung durch Reservierungsposten mit Bewegungsmenge 0 - Item 141900
Bei der Lagerbelegerstellung aus einer Istmeldung konnte es zu einer Endlosschleife kommen, wenn ein Reservierungsposten mit der Bewegungsmenge 0 vorhanden war. Die Suche nach Reservierungsposten berücksichtigt nun nur noch Posten mit einer Bewegungsmenge ungleich 0, wodurch die Endlosschleife verhindert wird.
Mindesthaltbarkeitsdatum bei Istmeldung nicht aus Artikelverfolgung übernommen - Item 142266
Beim Erstellen des Lagerbelegs aus einer Istmeldung wurde das Mindesthaltbarkeitsdatum aus der Artikelverfolgung nicht übernommen, die Charge hingegen schon. Das Mindesthaltbarkeitsdatum wird nun korrekt aus der Artikelverfolgung in den Lagerbeleg übernommen.
A4.3: Abfrage zur KLT-Wandlung erschien auch ohne Anbruchbestand auf dem Ladungsträger - Item 142944
In A4.3 erschien die Abfrage, ob eine komplett kommissionierte LE in die ausgewählte KLT zugebucht oder in eine eigene KLT gewandelt werden soll, auch dann, wenn der Ladungsträger keinen Anbruch-Lagerbestand enthielt. Die Abfrage erscheint nun nur noch, wenn sich tatsächlich Anbruchbestand auf dem Ladungsträger befindet.
Ausgehende Lagerbuchungszeilen: Mengen wurden bei nachträglicher Zeilenerfassung verdoppelt - Item 143126
Wurde nach einer teilweisen Kommissionierrückmeldung eine zusätzliche Position im Verkaufsauftrag erfasst und der Lagerbeleg erneut angelegt, wurden die Mengen bereits bestehender offener Ausgehender Lagerbuchungszeilen verdoppelt. Der Lagerbeleg wird nun korrekt nur um die neu erfasste Position ergänzt, ohne bestehende Mengen zu verändern.
A4.3: Validierung beim Scannen bereits gebuchter Ladungsträger geschärft - Item 143127
In A4.3 konnte ein bereits gebuchter, nicht wiederverwendbarer Ladungsträger versehentlich als KLT übernommen werden, wenn eine Abweichung zwischen Soll- und Ist-Bestand vorlag. Die Validierung wurde geschärft: Ein bereits gebuchter, nicht wiederverwendbarer Ladungsträger wird nun abgelehnt, und beim Scannen eines falschen Ladungsträgers erscheint eine entsprechende Fehlermeldung.
Kommissionierstatus wurde bei nachträglicher Positionserfassung durch erneute Freigabe verändert - Item 143511
Wurde nach einer teilweisen Kommissionierrückmeldung eine zusätzliche Position im gleichen Team nacherfasst und der Kommissionierbeleg erneut freigegeben, wurde der Kopfstatus des Kommissionierbelegs fälschlich verändert und bereits erledigte Positionen wurden auf freigegeben zurückgesetzt. Der Kommissionierstatus bleibt nun auch bei nachträglich erfassten Positionen konsistent, und bereits erledigte Positionen werden durch eine erneute Freigabe nicht mehr beeinflusst.
Belegungskennzeichen am Lagerplatz wurde bei direkter Buchung aus dem Wareneingang nicht aktualisiert - Item 137186
Wurde ein Lagerplatz in den Ladungsträgerzeilen des Wareneingangs direkt eingetragen und der Wareneingang gebucht, wurde das Belegungskennzeichen am Lagerplatz nicht aktualisiert. Das Belegungskennzeichen wird nun auch bei eingehenden Lagerbuchungen korrekt aktualisiert.
NestPacking: Zusammenpacken einer zweiten KLT auf dieselbe NVE schlug fälschlich mit „abweichender WA" fehl - Item 142139
Beim NestPacking in der Kommissionierung konnte eine erste KLT fehlerfrei auf eine neu gegründete NVE gepackt werden. Beim Versuch, eine zweite KLT auf dieselbe NVE zu packen, erschien die Fehlermeldung Darf nicht zusammen verpackt werden, abweichender WA, obwohl beide KLTs und die NVE dieselbe Warenausgangsnummer und Konsolidierungsnummer trugen. Stimmen Warenausgangsnummer und Konsolidierungsnummer der KLT mit denen der NVE überein, ist das Zusammenpacken nun unabhängig davon erlaubt, ob es sich um die erste, zweite oder n-te KLT handelt.
NestPacking: NVE-Abstellen in A4.3 buchte ohne Lagerplatz-Scan auf den Sollplatz - Item 142141
Beim Abstellen einer NVE in der Maske A4.3 (Nesting, Aufnahme, Abstellen) buchte das System die NVE direkt auf den Sollplatz, ohne dass ein Lagerplatz gescannt werden musste. Nach dem Scan der NVE im Feld LT wird das Feld LP nun aktiv und muss mit einem gültigen Lagerplatz bestätigt werden, bevor die Umbuchung erfolgt; auch ein vom Sollplatz abweichender Lagerplatz wird akzeptiert.
Kommissionierung: Ausgewählter Ladungsträger wechselte ohne Useraktion - Item 142671
In der Kommissionierung (A4) konnte der ausgewählte Ladungsträger nach dem Wandeln einer KLT in eine NVE eigenständig auf einen anderen, zuvor gegründeten Ladungsträger wechseln. Es wird nun stets der zuletzt gegründete Ladungsträger angezeigt, auch wenn dieser während der Kommissionierung zu einer NVE gewandelt wird.