Konfiguration
Die Konfiguration besteht aus Paketparametern und ergänzenden Angaben am Geschäftspartner. Die konkrete Position der Parameteroberfläche richtet sich nach der eingesetzten ELO-Administration.
Die technische Verbindung zum KI-Dienst wird nicht über einen Paketparameter hergestellt. Richten Sie dafür zuerst die in KI-Anbindung beschriebene ELO-Flow-Credential ein.
Systemprompt für Extraktion
Der Parameter Systemprompt für Extraktion (SNC_INVOICE.SYSTEMPROMPT_EXTRACTION) definiert die Ausgabeform der KI-Extraktion. Der ausgelieferte Prompt erwartet ein strukturiertes JSON mit Rechnungsdaten, Unternehmen, Geschäftspartner, Steuerdaten und Rechnungspositionen.
Ändern Sie den Prompt nur kontrolliert in einer Testumgebung. Die nachgelagerte Metadatensetzung setzt die erwartete Datenstruktur voraus.
Wichtig
Entfernen oder benennen Sie keine erwarteten JSON-Felder um. Testen Sie jede Änderung mit Belegen unterschiedlicher Lieferanten und Rechnungsformate.
Markdown-Konvertierungsdienst
Der Parameter Markdown-Konvertierungsdienst (z.B. Docling) installiert? (SNC_INVOICE.MARKDOWN_CONVERSION_AVAILABLE) ist standardmäßig deaktiviert.
Aktivieren Sie ihn nur, wenn der zugehörige Konvertierungsdienst technisch eingerichtet, erreichbar und für die Verarbeitung der Belegdaten freigegeben ist. Prüfen Sie die Verarbeitung danach mit Bild- und PDF-Belegen.
ELO-Volltext verwenden
Der Parameter Verwende ausschließlich den ELO Volltext für die Erkennung von Lieferant & Mandant (SNC_INVOICE.USE_ELOFULLTEXT) ist standardmäßig deaktiviert.
Bei aktivierter Einstellung verwendet die Erkennung nur den ELO-Volltext für Lieferant und Mandant und überspringt die Markdown-Konvertierung vollständig. Prüfen Sie vor dem Aktivieren die Qualität des Volltexts für die verwendeten Belegarten.
Ergänzender Prompt am Geschäftspartner
Die Maske SNC_INVOICE.BUSINESS_PARTNER enthält das Feld Ergänzender Prompt zur Belegdatenerkennung. Hier können Sie lieferantenspezifische Hinweise hinterlegen, die der Agent bei der Belegdatenerkennung berücksichtigt.
Verwenden Sie den Zusatz-Prompt nur für stabile, fachlich relevante Hinweise, beispielsweise eine eindeutige Lieferantenbezeichnung oder besondere Feldbezeichnungen auf den Belegen. Hinterlegen Sie keine Zugangsdaten oder vertraulichen Informationen. Das Feld unterstützt bis zu 2.000 Zeichen.
Änderungen kontrolliert ausrollen
- Dokumentieren Sie Ausgangswert, Zielwert und Anlass der Änderung.
- Testen Sie die Änderung mit repräsentativen Belegen in der Testinstanz.
- Prüfen Sie Extraktionsergebnis und nachgelagerte Metadaten.
- Lassen Sie die Änderung fachlich freigeben.
- Übernehmen Sie sie erst danach in die Produktivumgebung.