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Wichtige Themen

Einrichtung

Features

Wareneingang

Lagerbestandsanlage im Wareneingang überarbeitet - Item 130887

Die Anlage von Ladungsträgern und Lagerbeständen beim Bestätigen von Menge abgeglichen in den Wareneingangs-Belegzeilen wurde grundlegend überarbeitet.

Bisher wurde dabei immer die Verpackungshierarchie herangezogen, um die Stückzahl pro Lagerbestand zu ermitteln. Auch dann, wenn in der Belegzeile abweichende Werte angegeben waren. Dies führte zu unerwarteten Mengen in den Lagerbeständen.

Das Feld Stückzahl pro Lagerbestand ist jetzt direkt in den Belegzeilen auf der Seite sichtbar und editierbar. Es wird initial aus der Verpackungshierarchie (Zeile Lagerbestandsanlage) berechnet. Ist keine Verpackungshierarchie hinterlegt, wird das Feld mit der aktuellen Liefermenge vorbelegt. Im Gegensatz zum bisherigen Verhalten wird der Wert nicht mehr vom Herkunftsbeleg (Einkaufszeile, Verkaufszeile oder Umlagerungszeile) kopiert, sondern beim Erstellen der Wareneingangszeile immer neu berechnet.

Das Feld steht in direktem Zusammenhang mit dem bestehenden Feld Anzahl Lagerbestände pro Ladungsträger: Wird eines der beiden Felder geändert, berechnet das System das andere unter Berücksichtigung der aktuellen Liefermenge und der Anzahl der Ladungsträger automatisch neu. Ebenso löst eine Änderung der Anzahl Ladungsträger eine Neuberechnung der Stückzahl pro Lagerbestand aus.

Bei Menge abgeglichen werden Ladungsträger und Lagerbestände nun ausschließlich auf Basis der in der Belegzeile eingetragenen Werte angelegt. Die Verpackungshierarchie wird für die Berechnung der Lagerbestandsmengen nicht mehr verwendet.

Artikelvariante in den Ladungsträgerzeilen - Item 130511

Ist das Feature Artikelvariante in der SWMS Feature Einrichtung aktiviert, wird die Artikelvariante nun auch in den Ladungsträgerzeilen des Wareneingangs angezeigt. Die Variante erscheint dort neben der Artikelbeschreibung.

GS1: Nicht unterstützte Datenbezeichner werden übersprungen - Item 129168

Bisher führte das Scannen eines GS1-Barcodes zu einer Fehlermeldung, wenn ein darin enthaltener Datenbezeichner kein Mapping in der Tabelle GS1-NVE Datenbezeichner Feldzuweisung hatte. Dies konnte auftreten, wenn Lieferanten gültige, im System jedoch nicht benötigte Datenbezeichner (z. B. 11, 20, 240, 3302) auf ihren NVE-Etiketten druckten.

Nicht gemappte Datenbezeichner werden beim Verarbeiten des GS1-Barcodes nun stillschweigend übersprungen. Pflichtfeldprüfungen bleiben davon unberührt.

A1.6: Verbesserte Feldnavigation in der manuellen WE-Erfassung - Item 129950

Die Feldnavigation in der MDE-Maske A1.6 (manuelle Wareneingangserfassung ohne GS1) wurde überarbeitet. Mit der Eingabetaste lässt sich nun komfortabel durch die relevanten Felder navigieren. Die neue Feldreihenfolge ist:

  1. LT-Barcode: Scan oder Enter
  2. Charge: wird eingeblendet, wenn der Artikel chargenpflichtig ist; wird übersprungen, wenn in der Belegzeile oder den AV-Zeilen bereits vorbelegt
  3. MHD: wird eingeblendet, wenn der Artikel MHD-pflichtig ist; wird übersprungen, wenn bereits vorbelegt
  4. Menge / LT: wird fokussiert, wenn kein LT-Barcode gescannt wurde; bei gescannemem LT-Barcode wird direkt Schritt 5 angesprungen
  5. Anzahl LT: Bestätigung mit F5

Für seriennummernpflichtige Artikel öffnet sich nach der Erfassung automatisch die Maske A1.6s. Das Datum kann per Kalender-Icon oder direkt über die Tastatur eingegeben werden.

A1.6s: Neue Funktion F7 Seriennummer löschen - Item 131948

In der MDE-Maske A1.6s (Seriennummernerfassung beim Wareneingang) steht nun die Funktion F7 zur Verfügung, um eine bereits erfasste Seriennummer wieder zu löschen. Der Eintrag in Menü und Funktionsleiste lautet SNr. löschen.

Mit jedem Löschvorgang wird die geprüfte Menge um 1 reduziert und der zugehörige Artikelverfolgungseintrag entfernt. Sollen alle Erfassungen verworfen werden, muss dies über die Artikelverfolgungszeilen im SWMS Wareneingang erfolgen.

Warenausgang

Verfügbarkeitsprüfung nur für Bestandsartikel - Item 122778

Die Verfügbarkeitsberechnung in der Warenausgangsplanung berücksichtigt nun ausschließlich Artikel mit der Artikelart Bestand. Artikel mit der Art Kein Bestand oder Service haben keinen Einfluss auf die Verfügbarkeitsanzeige, da diese Artikel per Definition keinen Lagerbestand führen.

Artikelvariante im NVE Inhalt der Verladevorgangszeilen - Item 130509

Ist das Feature Artikelvariante in der SWMS Feature Einrichtung aktiviert, wird die Artikelvariante nun auch im NVE-Inhalt der Verladevorgangszeilen angezeigt. Die Ansicht öffnet sich durch Klicken auf eine NVE in den Verladevorgangszeilen und listet alle enthaltenen Artikel mit ihren Varianten auf.

Zusteller ändern bei offenem Verladevorgang nicht möglich - Item 80684

Bisher konnte der Zustellercode an einem Warenausgang geändert werden, selbst wenn bereits ein offener Verladevorgang für diesen Warenausgang existierte. Dies führte zu inkonsistenten Daten, da im Verladevorgang weiterhin der ursprüngliche Zusteller hinterlegt blieb auch wenn der neue Zusteller gar keine Verladung erfordert.

Ab diesem Release ist die Änderung des Zustellercodes am Warenausgang gesperrt, solange noch Verladevorgänge mit einem anderen Status als 9-Erledigt existieren. Versucht ein Benutzer dennoch eine Änderung vorzunehmen, erscheint folgende Fehlermeldung:

Der Zusteller kann nicht geändert werden, so lange noch offene Verladevorgänge existieren.

Der Benutzer muss die betreffenden Verladevorgänge zunächst abarbeiten oder löschen, bevor der Zustellercode geändert werden kann.

KLTs anfordern in A5.2 - Item 131307

In der Ladungsträgerübersicht A5.2 steht nun die neue Funktion B5 Fahrbefehl für alle KLT [+] zur Verfügung. Über diese Funktion können Fahrbefehle mit der Art Transport zur Verpackung für alle KLTs angelegt werden, die sich noch nicht am Verpackungsplatz befinden. KLTs, die bereits in der Halle, im Bereich oder auf dem Platz stehen, werden dabei nicht berücksichtigt.

LT-Referenzen: Barcodereferenzen bei Buchung und Löschen von Ladungsträgern berücksichtigen - Item 82627

Barcodereferenzen von Ladungsträgern werden nun konsequent mitgeführt. Wird ein Ladungsträger gebucht oder archiviert, bleiben seine Barcodereferenzen erhalten. Gebuchte Ladungsträger können so weiterhin per Barcode in Mobile identifiziert und bei Bedarf wiederhergestellt werden. Wird ein Ladungsträger vollständig gelöscht, werden auch die zugehörigen Barcodereferenzen entfernt.

Beim Update werden bestehende Barcodereferenzen automatisch bereinigt: Verwaiste Referenzen (ohne zugehörigen aktiven oder gebuchten Ladungsträger) werden gelöscht, Referenzen zu gebuchten Ladungsträgern in die neue Tabelle verschoben.

Lagerbestände nur bei LEs zusammenführen - Item 130589

Die automatische Zusammenführung von Lagerbeständen gleicher Art (Artikel, Variante, Charge, MHD, Seriennummer) wurde weiter vereinfacht. Lagerbestände werden nun nur noch zusammengeführt, wenn:

  • die Einrichtung in der SIEVERS WMS Einrichtung aktiviert ist,
  • es sich um eine eingehende Lagerbuchung oder einen Fahrbefehl handelt, und
  • der Zielladungsträger die Ladungsträgerart LE hat oder kein Zielladungsträger existiert (Zubuchung direkt auf einen Lagerplatz).

Diese Einschränkung verhindert ungewollte Zusammenführungen, z.B. im Warenausgang, die in der Vergangenheit zu Problemen führten.

Produktionsversorgung

Nachschubstatus bei FFZ-Buchung aktualisiert - Item 128117

Der Nachschub-Status einer Fertigungsauftragskomponentenzeile wird nun automatisch auf In Bearbeitung gesetzt, sobald eine zugehörige Fahrbefehlszeile auf ein Flurförderfahrzeug (FFZ) gebucht wird. Dadurch ist der Fortschritt im Nachschubprozess bereits beim Beladen des FFZ erkennbar, bevor die eigentliche Entnahme abgeschlossen ist.

Die Statusänderung gilt sowohl für die Desktop-Buchung als auch für mobile Prozesse und erfolgt ausschließlich bei erfolgreicher Buchung.

Feld „Mengenermittlungsgrundlage Produktion“ aus SIEVERS WMS Einrichtung entfernt - Item 131518

Das Feld Mengenermittlungsgrundlage Produktion wurde aus der Seite der SIEVERS WMS Einrichtung (Abschnitt Produktion) entfernt. Es wird durch neue, flexiblere Gruppierungsoptionen im nächsten Release abgelöst. Das Datenbankfeld ist als obsolet markiert.

Hinweis

Die bisherige Gruppierungslogik des Parameters wird im folgenden Release durch neue, flexiblere Gruppierungsoptionen in der Aktion Produktionsversorgung prüfen ersetzt (Item 128938). Dabei stehen künftig die Gruppierungen Ziellagerplatz, Ziellagerbereich, Ziellagerhalle und WMS Teams zur Verfügung.

Bearbeitungszeit & Rüstzeit im Istmeldungs Buch.-Blatt - Item 122302 | Item 132476

Beim Erstellen des Istmelde Buch.-Blattes werden Bearbeitungszeit und Rüstzeit aus dem FA-Arbeitsplan automatisch übernommen. Die Bearbeitungszeit ergibt sich aus der Bearbeitungszeit des Arbeitsgangs multipliziert mit der fertigzustellenden Menge. Die Rüstzeit wird pro Fertigungsauftrag und Arbeitsgang nur einmalig übernommen, nämlich nur dann, wenn für den entsprechenden Arbeitsgang noch kein Kapazitätseintrag mit einer Rüstzeit vorhanden ist.

Die Übernahme lässt sich in der SIEVERS WMS Einrichtung über das neue Feld Rüst- & Bearbeitungszeit übernehmen aktivieren.

Wird die Menge im Buch.-Blatt nachträglich geändert, werden Bearbeitungszeit und Rüstzeit automatisch neu berechnet.

Mobile

Mobile Historie: Standardmäßig deaktiviert - Item 131164

Für neue Benutzer wird die Option Historie speichern in SIEVERS WMS Mobile nun standardmäßig auf Nein gesetzt. Die Protokollierung sollte nur in Fehlersituationen aktiviert werden, um Fehlerursachen analysieren zu können.

Zusteller

Neuer Default: Keine Versandaufträge - Item 132864

Bei der Neuanlage eines Zustellers wird das Feld Keine Versandaufträge nun standardmäßig aktiviert. Versandaufträge sind in SIEVERS WMS ausschließlich für die Kommunikation mit Shipping-Portalen vorgesehen. Ohne eine entsprechende Anbindung werden durch aktive Versandaufträge unnötig Belege und Prozesse erzeugt.

Hinweis

Bestehende Zusteller sind von dieser Änderung nicht betroffen. Nur bei neu angelegten Zustellern ist das Feld standardmäßig aktiviert. Sofern eine Versandauftrags-Integration benötigt wird, muss das Feld manuell deaktiviert werden.

SIEVERS WMS Einrichtung

Einrichtungsfeld "Rückstandsauflösung" umbenannt - Item 128008

Das Einrichtungsfeld Rückstandsauflösung im Register Warenausgang der SIEVERS WMS Einrichtung wurde in Keine Fehlmengeninfos pro Zeile umbenannt.

Das Feld steuert, ob bei der manuellen Erstellung eines ausgehenden Lagerbelegs Fehlmengenhinweise pro Zeile angezeigt werden:

  • Aktiviert (Standard): Fehlmengenhinweise pro Zeile werden unterdrückt. Status und Teillieferungs-Kennzeichen am Warenausgangskopf und am Auftrag geben ausreichend Auskunft über Fehlmengen. Es wird empfohlen, diese Einstellung zu benutzen.
  • Deaktiviert: Der Anwender erhält für jede Zeile des Ursprungsbelegs, die nicht vollständig im Lagerbeleg reserviert werden konnte, einen einzelnen Hinweis.

Zusätzlich wurde das Verhalten beim leeren Lagerbeleg vereinheitlicht: Wenn die Erstellung eines Lagerbelegs aus einem Artikelbuchblatt, Montageauftrag oder Verbrauchsbuchblatt dazu führt, dass der Beleg keine Zeilen enthält (z.B. weil kein Bestand verfügbar ist), erscheint nun immer die folgende Abfrage:

Lagerbeleg ist leer, löschen? JA/NEIN

Dieses Verhalten ist nun einheitlich mit der Lagerbelegerstellung aus einem Warenausgang.

Kommissionierung

Artikelreine Batches in der Serienbildungsstrategie - Item 129486

In der Serienbildungsstrategie steht nun das neue Kennzeichen Artikelreine Batches zur Verfügung. Bei Aktivierung werden ausschließlich artikelreine Batches gebildet: Der erste Artikel, der in einen Batch aufgenommen wird, bestimmt alle weiteren Auslagerzeilen dieses Batches. Enthält ein Warenausgang mehrere Artikel, werden automatisch mehrere Batches erzeugt.

Damit Aufträge aufgeteilt werden können, wird beim Aktivieren dieses Kennzeichens automatisch auch das Kennzeichen Aufträge aufteilen gesetzt. Alle übrigen Parameter der Serienbildungsstrategie (z.B. Maximalmengen, Lieferdatum-Filter) bleiben weiterhin gültig.

Hinweis

Dieses Feature ist besonders relevant für E-Commerce-Lager mit hohem Auftragsvolumen, da es artikelreine SLTs sicherstellt und den nachgelagerten Sortierprozess erheblich beschleunigt.

Negativkommissionierung: Vollständige Bestandsmenge in A4.3 vorgeschlagen - Item 131044

Bei Positionen mit Negativkommissionierung wird in der MDE-Maske A4.3 Positionsbearbeitung nun immer die vollständige Bestandsmenge der Lagereinheit als Entnahmemenge vorgeschlagen, unabhängig von den Mengenvorschlag-Einstellungen am WMS Team.

Bisher wurde der tatsächliche Auftragsbedarf als Entnahmemenge vorgeschlagen. Dies konnte zu Fehlbedienung führen: Wurde nur die Auftragsmenge entnommen und bestätigt, ohne die gesamte Lagereinheit zu leeren, wurden der Negativkommissionier-Prozess und der Rücklagersupport nicht korrekt ausgelöst.

Zusätzlich wird beim Öffnen einer Negativkommissionier-Position der Hinweis Ganze LE entnehmen im oberen Bereich der Maske eingeblendet.

Kleine Änderungen

  • Tooltip in der WMS Einrichtung beim Feld Artikel Verpackungshierarchie bei Chargen verwenden ergänzt - Item 84843
  • Das veraltete Feld Verdichtungsnummern-Serie sowie die zugehörige Seite Verdichtungen wurden aus der SWMS Einrichtung entfernt. Diese stammen aus einem alten SNCL-Prozess zur Zusammenfassung von Kommissionierungen und sind nicht mehr in Verwendung - Item 129917
  • In den MDE-Masken A3.2 und A3.3 wurde der Rahmen um die Lagerbestandsanzeige entfernt - Item 132073
  • Das Feld Rücklagersupport LB wird in der Ladungsträgerkarte nun standardmäßig angezeigt - Item 132748

Bugs

Maße und Gewicht in A1.4 und A1.5 nicht über F1 aufrufbar - Item 131115

In den MDE-Masken A1.4 Pos.-Bearbeitung und A1.5 LT-Bestätigung konnte die Maske Maße und Gewicht nicht über F1 oder die Funktionsleiste aufgerufen werden. Dieser Fehler wurde behoben. Die Maske ist nun in beiden Fenstern über F1 und die Funktionsleiste zugänglich.

Verkaufsreklamationen im Menü öffnete falsche Seite - Item 133141

Beim Öffnen von Verkaufsreklamationen über das SIEVERS WMS-Menü im Rollencenter wurde fälschlicherweise die Seite Sales Return Orders geöffnet. Es wird nun korrekt die Verkaufsreklamationsliste geöffnet.

WA-Factbox: Falsche Kommissionierbeleg-Kennzahlen - Item 130026 | Item 130028

In der Warenausgangs-Factbox wurden mehrere Kennzahlen nicht korrekt ermittelt:

  • Picks offen und Picks erledigt wurden nicht korrekt pro Warenausgang berechnet. Für Warenausgänge ohne erzeugte Kommissionierbelege wurden dennoch falsche Werte angezeigt.
  • Anbruchpaletten und Vollpaletten wurden bei MOP- und SOP-Batches ebenfalls falsch berechnet.

Alle Kennzahlen in der Warenausgangs-Factbox werden nun für MOP-, SOP- und normale Kommissionierbelege korrekt je Warenausgang ermittelt.

WA-Status nach Kommissionierbeleg-Storno nicht korrekt - Item 129968

Wurde ein Kommissionierbeleg über den Löschen-Button gelöscht und anschließend über den entsprechenden Button in der ausgehenden Lagerbuchung neu erstellt, zeigte der Status in der Warenausgangsplanung sowie am Auftrag einen falschen Wert an. Der Kommissionierbeleg hatte nach der Neuerstellung den Status Teilfreigegeben, obwohl er korrekt den Status Angelegt haben sollte.

Die Ursache lag darin, dass beim erneuten Erzeugen des Kommissionierbelegs bestimmte Statusfelder nicht korrekt zurückgesetzt wurden. Dieser Fehler wurde behoben. Der Kommissionierstatus in den Belegen wird nun korrekt gesetzt, wodurch auch der Status in der WA-Planung wieder korrekt berechnet wird.

A1.GS1a: Herkunftsbelege bei zusteller-basiertem Wareneingang nicht angezeigt - Item 130068

Wurde ein Wareneingang im MDE nur mit einem Zusteller (ohne Kreditor) angelegt, wurden in der Belegauswahl A1.GS1a keine Herkunftsbelege angezeigt. Dieser Fehler wurde behoben.

Bei Herkunftsbelegen mit gleichen Nummernkreisen kann es in Mobile weiterhin zu einer falschen Belegtypauswahl kommen. Dieses Restproblem wird in Release 61 behoben.

Artikelkopieren mit Barcodereferenz wirft Fehler - Item 126227

Wurde ein Artikel mit einer Artikelreferenz vom Typ Barcode per Artikel kopieren auf einen neuen Artikel kopiert, kam es zu einer Fehlermeldung, da der Barcode bereits für den ursprünglichen Artikel in Verwendung ist. Da ein neuer Artikel in der Regel auch eine neue GTIN benötigt, werden Artikelreferenzen mit der Referenzart Barcode beim Kopieren eines Artikels nun nicht mehr mitkopiert.

Ablaufdatum wird nicht aus der Inventur übernommen - Item 123548

Bei der initialen Inventur oder beim Anlegen neuer Lagerbestände wurde das Ablaufdatum nicht korrekt in die Artikelverfolgung übernommen, wenn am Artikelverfolgungscode ausschließlich das Kennzeichen Ablaufdaten verwenden aktiviert war. Der Inventurbeleg konnte in diesen Fällen nicht gebucht werden. Dieser Fehler wurde behoben.

Rollencenter: Falsche Lagerortfilterung bei Lagerplatz-Kacheln - Item 123816

Im WMS-Rollencenter wurden die Kacheln für Lagerplätze mit dem Lagerortfilter aus den Firmendaten gefiltert, anstatt wie bei den übrigen Kacheln den Lagerortfilter aus der Lagermitarbeiter-Tabelle zu verwenden. Die Filterung entspricht nun dem einheitlichen Verhalten der anderen Rollencenter-Kacheln.

Absturz beim Anlegen neuer Wareingänge - Item 123973

Wurde ein neuer Wareneingang angelegt, dem noch keine Belegnummer zugewiesen war, wurden fälschlicherweise alle Ladungsträgerzeilen des Systems in der Unterseite angezeigt. Diese Zeilen waren editierbar, und das Löschen einer Zeile führte zum Absturz der Anwendung. Die Unterseite bleibt nun leer, solange dem Wareneingang noch keine Belegnummer zugewiesen wurde.

Standard-Warenausgangskarte für Serviceaufträge nicht öffenbar - Item 127960

War SIEVERS WMS installiert, konnte die Business Central Standard-Warenausgangskarte für Warenausgänge zu Serviceaufträgen auf einem nicht WMS-verwalteten Lagerort nicht geöffnet werden. Das System gab einen Fehler aus, da die Herkunftsart für Serviceaufträge (5902) bei der Verfügbarkeitsberechnung nicht unterstützt wurde. Dieser Fehler wurde behoben.

MHD-Änderung an Lagerbeständen ohne Artikelverfolgungscode - Item 130115

Bei Artikeln ohne Artikelverfolgungscode führte die Funktion MHD ändern zu fehlerhaftem Verhalten:

  • War noch kein MHD eingetragen, wurde der Lagerbestand nach der Änderung ersatzlos ausgebucht
  • War bereits ein MHD vorhanden, wurde der Ladungsträgercode aus dem Lagerbestand entfernt
  • Zweistellige Jahreszahlen (z.B. "06.06.66") wurden fälschlicherweise als 1966 statt 2066 interpretiert

Diese Fehler wurden behoben.

A1.6s: Fehler bei Artikelfoto-Anzeige mit F6 - Item 130309

In der MDE-Maske A1.6s (Seriennummernerfassung beim Wareneingang) führte das Drücken von F6 zur Anzeige oder Aufnahme eines Artikelfotos zu einer Fehlermeldung: "Eingehende Lagerbuchungszeile enthält keine Artikel". Da in A1.6s bauartbedingt keine eingehende Lagerbuchungszeile für den Artikel existiert, wurde der Fehler nun behoben. F6 funktioniert nun in A1.6s genauso wie in A1.6.

LB-Aufteilung fehlerhaft - Item 131018

Beim Aufteilen eines Lagerbestands (LB) im Wareneingang wurde in bestimmten Konstellationen nicht der ausgewählte LB gesplittet, sondern ein anderer LB derselben Eingangszeile. In der Folge konnte die Gesamtmenge der entstandenen Lagerbestände die im Wareneingang bzw. in der Einkaufsbestellung gebuchte Menge übersteigen. Die Daten wurden dadurch inkonsistent.

Das Verhalten wurde korrigiert: Die LB-Aufteilung arbeitet nun korrekt auf dem tatsächlich ausgewählten Lagerbestand und stellt sicher, dass keine inkonsistenten Mengen entstehen.

LE aus geb. Wareneingang nicht aufrufbar - Item 131116

Beim Aufruf einer Ladungsträgereinheit (LE) aus einem gebuchten Wareneingang kam es zu einer Fehlermeldung, da das System die LE ausschließlich in den geb. Ladungsträgern suchte. Da eine LE nach der Buchung des Wareneingangs nicht zwingend abgeschlossen ist, konnte sie dort nicht gefunden werden.

Das Verhalten wurde korrigiert: Das System prüft nun, ob die LE bereits abgeschlossen ist, und öffnet entsprechend entweder die geb. Ladungsträgerkarte oder die aktive SWMS Ladungsträgerkarte.

Zuordnung zu Reservierungsposten wird nicht korrekt berücksichtigt - Item 131705

In Fertigungsszenarien, bei denen eine Komponente mehrfach in der Stückliste enthalten ist (einmal mit regulärer Komponentenmenge und einmal mit der Formel Feste Menge), wurde die Lagerbestandsfindungsstrategie nicht korrekt angewandt, wenn die Option Reservierungsposten berücksichtigen aktiviert ist.

Konkret konnte es zu zwei Problemen kommen:

  • Der Lagerbestand für die feste Menge wurde nicht bei der ersten Istmeldung des Unterfertigungsauftrags erzeugt, sondern erst bei der zweiten.
  • Beim Anlegen von Lagerbelegen für Verbrauchsbuchblattzeilen wurde der Lagerbestand für die feste Menge der falschen Verbrauchszeile zugeordnet: Entweder wurde der Bestand für die feste Menge für eine Zeile ohne feste Menge reserviert oder umgekehrt.

Beide Probleme wurden behoben: Die Lagerbestandsfindung berücksichtigt die Reservierungsposten nun korrekt, sodass der Bestand für die feste Menge ausschließlich der zugehörigen Verbrauchsbuchblattzeile zugeordnet wird.

Fehlermeldung wegen Tausendertrennzeichen in C1.3 - Item 132482

In der MDE-Maske C1.3 (Komponenten entnehmen / Produktionsversorgung) wurde beim Bestätigen eines vorgeschlagenen Mengenwerts größer als 1.000 eine Fehlermeldung wegen des Tausendertrennzeichens ausgegeben. Ursache war eine falsche Interpretation des lokal formatierten Zahlenwertes. Der Fehler wurde behoben.

Ändern eines Arbeitsplatzes/Arbeitsplatzgruppe löscht Komponenten-Zeilen - Item 132489

Wurde in einem Fertigungsauftrags-Arbeitsplan ein Arbeitsplatz oder eine Arbeitsplatzgruppe geändert, wurden die bestehenden Komponentenzeilen mit dem gleichen Verbindungscode gelöscht und neu angelegt. Dieses Vorgehen führte zu zwei Problemen:

  • Eine Komponentenzeile konnte beim Neuanlegen verloren gehen.
  • Bestehende Reservierungen blieben an den alten (gelöschten) Zeilen hängen und wurden nicht auf die neuen Zeilen übertragen.

Die Logik wurde überarbeitet: Die WMS-Felder der Komponentenzeilen werden nun aktualisiert, ohne die Zeilen zu löschen und neu zu erstellen. Vorhandene Reservierungen bleiben damit korrekt erhalten.

Kommissionierbeleg konnte nicht mehr gedruckt werden - Item 132561

Beim Drucken des Kommissionierbelegs aus einem Warenausgang heraus wurde ein leeres Formular ausgegeben. Der Beleg enthielt keinerlei Daten. Der Fehler wurde behoben: Der Kommissionierbeleg wird nun wieder korrekt erzeugt. Zusätzlich wird auf dem Beleg nun der Ladungsträgercode angezeigt.

Inventur: Gewicht des Behälters bei Initialinventur nicht gesetzt - Item 116174

Bei der Anlage neuer Lagerbestände über die Initialinventur wurde das Gewicht am angelegten Behälter nicht entsprechend der Einrichtung gesetzt, wenn in der WMS Einrichtung unter Ermittlung Bruttogewicht des Behälters eine der folgenden Optionen gewählt war:

  • Artikelnetto * Menge + Lagerbestandsmaß Gewicht
  • Artikelbrutto * Menge

Das Behältergewicht blieb in diesen Fällen bei 0. Der Fehler wurde behoben.

Lagerbeleg erstellen: Fehlende Rückmeldung bei nicht gefundenen Beständen - Item 129854

Bei der Erstellung eines Lagerbelegs über die Funktion Lagerbeleg erstellen im Warenausgang erschien seit dem letzten Release in bestimmten Systemen keine Rückmeldung mehr, wenn für einen Artikel keine verfügbare Menge im Lager gefunden wurde. Dies konnte dazu führen, dass Positionen ohne Bestand unbemerkt blieben und die Anzahl von Teillieferungen ungewollt anstieg.

Die Meldung wird nun wieder korrekt angezeigt und informiert über die nicht verfügbare Restmenge.

GS1 Wareneingang: Falscher Belegtyp bei mehreren Belegen mit gleicher Nummer - Item 133948

Wenn im GS1-Wareneingang mehrere Ursprungsbelege mit der gleichen Belegnummer existierten (z.B. ein Umlagerungsauftrag und eine Verkaufsreklamation), wählte das System beim Verarbeiten der NVE (SSCC) den falschen Belegtyp aus. Die Belegtyp-Auswahl im BC-Lookup wurde korrigiert, sodass bei der manuellen Auswahl über den Lookup der richtige Belegtyp zugeordnet wird.

Hinweis

In SIEVERS WMS Mobile besteht das Problem weiterhin. Ein Fix für Mobile ist für Release 61 geplant.

Artikelkarte: Kommplatz nach Aktualisierung nicht angezeigt - Item 132071

Es wurde ein Fehler behoben durch den auf der Artikelkarte der Kommissionierplatz nach dem Eintragen eines Lagerorts und anschließender Aktualisierung nicht angezeigt wurde.

Verkaufsauftrag lässt sich nicht zu Warenausgang hinzufügen - Item 132913

Enthielt ein Warenausgang bereits einen verpackten Verkaufsauftrag, war es nicht möglich, über Herkunftsbelege holen weitere Verkaufsaufträge hinzuzufügen. Das System gab in diesem Fall eine Fehlermeldung aus. Dieser Fehler wurde behoben.

Packliste Exportdaten: Erste Seite leer - Item 132759

Bei bestimmten Konstellationen (abhängig von der Anzahl der Ladungsträger) blieb die erste Seite des Reports Packliste Exportdaten leer, abgesehen vom Seitenkopf erschienen dort keine Inhalte. Ursache war ein fehlender Seitenumbruch zwischen der detaillierten Ladungsträgerliste und der Zusammenfassung. Der Fehler wurde behoben: Die erste Seite wird nun unabhängig von der Anzahl der Ladungsträger immer mit Inhalt befüllt.

A4.3: Symbol für Vollpalettenauslagerung nicht angezeigt - Item 132980

In A4.3 wurden die Symbole für Vollpalettenauslagerung und Negativkommissionierung nicht angezeigt. Die Symbole werden nun korrekt in A4.2 und A4.3 dargestellt.

A3.3 Artikelumbuchung: Mengen-Feld nicht im Fokus - Item 133212

In A3.3 Artikelumbuchung war das Mengen-Feld im Schritt „Bestätige/Ändere Menge" nicht automatisch im Fokus, weder an der Abnahme- noch an der Ablageposition. Der Nutzer musste das Feld manuell aktivieren; ein versehentliches Bestätigen per Enter führte zu einem Fehler. Beides wurde behoben.

A1.6 Wareneingang: Zu viele LT- und LB-Etiketten gedruckt - Item 133864

Beim Anlegen eines Ladungsträgers mit Blanko-Barcode und automatischem Etikettendruck (F5) in A1.6 wurden zu viele LT- und LB-Etiketten gedruckt. Statt z. B. 1 LT- und 10 LB-Etiketten wurden 10 LT- und 100 LB-Etiketten ausgedruckt. Der Fehler wurde behoben.

NVE-Packstückinhaltsliste wird nicht gedruckt - Item 133972

Beim Drucken einer NVE für eine konvertierte GS1-NVE (per F9 auf dem MDE oder aus dem SWMS-Ladungsträger) wurde nur das NVE-Etikett ausgegeben. Die Packstückinhaltsliste fehlte, obwohl das Einrichtungsfeld „Mindestartikelmenge Packstückinhaltsliste" gefüllt war. Der Fehler wurde behoben.

A4.MOP: Nullplatzinventur wird nicht angezeigt - Item 132555

Wir haben einen Fehler behoben, der dazu führte, dass bei der MOP-Kommissionierung die Nullplatzinventur-Maske (B5.3) nicht erschien, wenn ein Lagerplatz durch Entnehmen des gesamten Bestands vollständig geleert wurde. Ursache war, dass der MOP-Prozess nach der Fachbestätigung direkt zur nächsten Position sprang, ohne zu prüfen, ob der Quell-Lagerplatz leer ist. Die Nullplatzinventur wird nun korrekt angezeigt, bevor der Prozess mit der nächsten Position fortgesetzt wird.

Kleine Fehlerbehebungen

  • Rechtschreibfehler in "Abladestelle" korrigiert - Item 131727