Wichtige Themen
- Negativkommissionierung und Rücklager Support
- Mobile Historie - Technischer Rückbau
- Fertigungsartikel-Kennzeichnung für Fremdartikel
- Neue Maske A7.4 - Lagerbestandsauskunft
- Lizenzierung
- WE - Menge abgleichen - Anzahl LT
- Auftragsbezogene Montage (ATO)
Einrichtung
Features
SWMS Menü - Verbesserungen - Item 128091, Item 128129
Das SWMS Menü wurde an zwei Stellen verbessert:
- Eine neue Überschrift Einrichtung SWMS Mobile fasst folgende Seiten zusammen:
- SWMS Mobile Einrichtung
- Gerätemodell Liste
- SWMS Mobile Benutzer
- SWMS Mobile Masken
- SWMS Hilfe für mobile Masken
- SWMS Mobile Einrichtungsassistent
- SWMS Mobile Login
- Darüber hinaus wurden die Bereitstellungsstrategien (Produktion) im SWMS Menü unter Strategien hinzugefügt.
Cleanup - Veraltete Seiten entfernt
Mehrere veraltete oder nicht mehr benötigte Seiten und Reports wurden aus SWMS entfernt:
- SNCL Kommissionierpaletten (Item 128132) - Diese Entität ist nicht mehr in Verwendung und wurde durch neue SWMS-Logiken ersetzt
- SNCL Kommissionierstrategien (Item 128133) - Wurde durch SIEVERS TEAMS ersetzt
- SNCL Inventurschein (Item 128135) - Stattdessen SWMS Inventur Reporting nutzen
- SNCL Tagesauswertung (Item 128136) - Funktion und Nutzen waren unklar und nicht mehr zeitgemäß
- SNCL Fahrbefehlsschein (Item 128137)
- SNCL Geb. Inventurschein (Item 128138)
- SNCL Ladungsträgerschein (Item 128139)
- SNCL Artikel-ABC-Analyse (Item 128140) - Der Bericht ist weiterhin unter "ARTIKEL - ABC Analyse" im Business Central Standard verfügbar
- Diverse Berichte (Item 128142):
- SNCL Geb. Fahrbefehlschein
- SNCL Geb. Fahrauftrag Stapler
- SNCL Lagerplatz Inventurschein
- SNCL Bestand Lagerbestandsschein
- SNCL Lagerbeleg Nullinventurschein
- SNCL Ausgehender Lagerbuchungschein
- SNCL Eingehendre Lagerbuchungschein
- SNCL Geb. Fahrauftrag Kommissionierer
- SNCL Geb. Ausgehender Lagerbuchungschein
- SNCL Geb. Eingehender Lagerbuchungschein
- SNCL Fahrbefehlsliste (Ausgehende Lagerbuchung)
- SNCL Fahrbefehlsliste (Eingehende Lagerbuchung)
- SNCL Artikel-Lagerbestandsliste (Item 128144)
Terminologie:
Die Benennung "gebuchte Versandaufträge" wurde in "archivierte Versandaufträge" geändert (Item 128454), um eine konsistente Terminologie zu gewährleisten.
Im Rollencenter wurde die Überschrift "Ursprungsdokumente" in "Herkunftsbelege" umbenannt (Item 86395).
Umfassende Bereinigung der Benennungen - Item 128145
Eine umfassende Überarbeitung der Benennungen im SIEVERS WMS wurde durchgeführt. Das Kürzel "SNCL" wurde in der Benutzeroberfläche weitgehend entfernt und durch "SWMS" ersetzt, wo nötig. Das Ziel war es, die Benennung konsistenter und verständlicher zu gestalten. Das Kürzel SNCL war eine Altlast von der vorherigen Logistiksoftware SNC Logistics, auf der wir das SIEVERS WMS aufgebaut haben.
Lizenzierung
Die Lizenzverwaltung in SIEVERS WMS wurde grundlegend überarbeitet, um eine bessere Kontrolle und Transparenz über die Lizenznutzung zu gewährleisten.
Prüfung der Benutzeranzahl - Item 128603
Beim Erstellen oder Ändern von Lagermitarbeitern und Mobile Usern wird nun automatisch geprüft, ob die lizenzierte Benutzeranzahl überschritten wird:
- Lagermitarbeiter: Nur Lagermitarbeiter mit einem SIEVERS WMS Lagerort werden als lizenzpflichtig gezählt
- Mobile User: Mobile User sind immer lizenzpflichtig, außer sie sind einem Lagermitarbeiter zugeordnet
- Verknüpfungen: Wird die Verknüpfung zwischen Lagermitarbeiter und Mobile User entfernt, prüft das System automatisch, ob eine eigene Lizenz erforderlich ist
- Es ist nicht mehr möglich, Benutzer ohne erfolgreiche Lizenzprüfung zu erstellen oder zu ändern
Anzeige der Lizenzanzahl - Item 128608
In der Liste der Lagermitarbeiter und in der Liste der Mobile User wird nun im oberen Bereich angezeigt:
- Wie viele Lizenzen aktuell in Verwendung sind
- Wie viele Lizenzen insgesamt verfügbar sind

Die Anzeige wird automatisch aktualisiert, wenn sich die Lizenzanzahl ändert (z.B. durch Löschen oder Hinzufügen von Benutzern).
Zugriffsbeschränkung auf WMS Pages - Item 128609
SIEVERS WMS Pages können nun nur noch von Benutzern mit gültiger Lizenz geöffnet werden. Ein Benutzer benötigt einen Lagermitarbeiter-Eintrag mit einem SIEVERS WMS Lagerort, um auf die Pages zugreifen zu können.
Versucht ein nicht berechtigter Benutzer eine WMS Page zu öffnen, erscheint eine Fehlermeldung und der Zugriff wird verhindert. Diese Prüfung wurde in allen kritischen SWMS Pages implementiert (z.B. WMS Einrichtung, Wareneingang, Warenausgangsplanung, Kommissionierbelege).
Lizenzprüfung auch in Sandbox-Umgebungen - Item 128611
Die Lizenzanzahl wird nun auch in Sandbox-Umgebungen korrekt ermittelt. Das System fragt die tatsächliche Lizenz des echten Tenants ab, auch wenn die Abfrage aus einer Sandbox erfolgt.
Wareneingang
WE - Menge abgleichen - Anzahl LT - Item 123114
In der SWMS Wareneingangskarte wurden die Felder Anzahl Ladungsträger und Anzahl Lagerbestände pro LT (früher: Anzahl Lagerbestände pro Behälter) verbessert:
Automatische Berechnung aus der Verpackungshierarchie
Beim Erfassen einer Belegzeile sowie bei jeder Änderung der Menge akt. Lieferung werden die beiden Felder automatisch anhand der Verpackungshierarchie des Artikels befüllt:
- Anzahl Ladungsträger: Wird anhand der Zeile mit Verwendung Ladungsträger - Anlage ermittelt. Ist kein entsprechender Eintrag vorhanden, bleibt der Wert 0.
- Anzahl Lagerbestände pro LT: Wird anhand der Zeile mit Verwendung Lagerbestandsanlage ermittelt. Ist kein entsprechender Eintrag vorhanden, wird der Wert auf 1 gesetzt.
Beide Felder sind editierbar, sodass der Lagermitarbeiter die Werte bei Bedarf manuell anpassen kann.
Beim Setzen von Menge abgeglichen werden die Ladungsträger und Lagerbestände auf Basis der eingetragenen Feldwerte erstellt, unabhängig von der aktuellen Verpackungshierarchie. Ist der Wert in Anzahl Ladungsträger 0, erscheint die Fehlermeldung "Die Anzahl Ladungsträger muss mindestens 1 sein." und die Aktion wird abgebrochen.
A1.6s Verbesserte Sortierung der Seriennummern - Item 130305
In der MDE-Maske A1.6s (Seriennummernerfassung beim Wareneingang) werden neu gescannte Seriennummern nun oben in der Liste hinzugefügt statt unten. Dies ermöglicht dem Benutzer, die zuletzt gescannten Seriennummern sofort zu sehen, ohne manuell scrollen zu müssen. Dies ist besonders hilfreich, wenn mehr als 9 Seriennummern erfasst wurden.
A1.GS1 Belegauswahl besser bedienbar - Item 129948
Im Wareneingangsprozess mit GS1-Etiketten kann die Einkaufsbestellung nun einfacher ausgewählt werden:
- F5 öffnet nun direkt die Belegauswahl (A1.GS1a)
- Die Belegauswahl wurde zusätzlich als Menüpunkt A5 aufgenommen
Bisher konnte nur der Pfeil am Rand der Maske verwendet werden.
Warenausgang
Liefern und Fakturieren beim Buchen eines Warenausgangs - Item 130348
In der SIEVERS WMS Einrichtung steht das neue Feld Liefern & Fakturieren aktivieren (Standard: deaktiviert) zur Verfügung.
Ist die Einrichtung aktiviert, erscheint beim Ausführen von Warenausgang Buchen oder Warenausgang Buchen & Drucken in der Warenausgangskarte sowie in der Warenausgangsplanung eine Abfrage, ob nur geliefert oder gleichzeitig fakturiert werden soll.
Hinweis
Der Ausdruck von Rechnungen ist in dieser Version noch nicht enthalten. Die Funktion ist außerdem nicht verfügbar, wenn mehrere Warenausgänge gleichzeitig ausgewählt sind. Dies wird in einem Folgeticket adressiert.
Auskunft
A7.4 Lagerbestandsauskunft - Item 120620
Mit der neuen MDE-Maske A7.4 Lagerbestandsauskunft können Lagermitarbeiter nun direkt Lagerbestände anscannen und detaillierte Informationen dazu abrufen. Diese Maske ergänzt die bestehenden Auskunftsmasken.
Zugang zur Maske:
- Über A7.1 Artikelauskunft: Scannen Sie eine Lagerbestandsnummer
- Über A7.4 direkt: Scannen Sie Artikel, GTIN, Lagerbestand, Ladungsträger, GS1 oder Lagerplatz
Navigation:
- Von A7.4 zu anderen Masken:
- Scannen eines Lagerplatzes → Wechsel zu A7.2 Auskunft nach Lagerplatz
- Scannen eines Artikels → Wechsel zu A7.1 Artikelauskunft
- Scannen eines Ladungsträgers → Wechsel zu A7.3 Ladungsträgerauskunft
- Pfeil nach rechts → Öffnet A7.1 Artikelauskunft zum markierten Artikel

- Zeigt den Lagerplatz an. Bei gesperrten Beständen erscheint der rote Hinweis "gesperrt" zusammen mit dem Sperrcode
- Links: Ladungsträgercode und Ladungsträgerart (LE, KLT, NVE) | Rechts: Gewicht
- Links: Eingehendes Lagerbuchungsdatum | Rechts: TxBxH (Tiefe/Breite/Höhe)
- Links: Artikelnummer | Rechts: Menge
- Links: Artikelbeschreibung | Fotosymbol zeigt, dass ein Bild zu diesem Artikel vorliegt
- Variante
- Links: MHD | Rechts: Charge oder Seriennummer (Seriennummer wird bevorzugt angezeigt)
Zusätzliche Funktionen:
- F6 - Fotofunktion: Öffnet ein bestehendes Artikelfoto oder die Fotoaufnahmefunktion, wenn noch kein Foto vorhanden ist
- Pfeil nach rechts: Öffnet A7.1 Artikelauskunft mit allen weiteren Beständen zu diesem Artikel
Die neue Maske ermöglicht eine effiziente Lagerbestandsprüfung direkt über das MDE-Gerät und bietet eine zentrale Anlaufstelle für Auskunftsanfragen mit flexibler Navigation zu allen relevanten Informationsebenen.
A7 Hinweis- und Feedbackfeld - Item 129195
Die Auskunftsmasken A7.1, A7.2 und A7.3 wurden um ein Hinweis- und Feedbackfeld erweitert, wie es bereits in A7.4 vorhanden ist.
Das Feld wird unterhalb der Titelleiste angeordnet und zeigt initial den Text Scan Art, GTIN, LB, LT, GS1, LP, der den Benutzer auf die möglichen Scaneingaben hinweist. Fehlermeldungen und Rückmeldungen werden fortan direkt in diesem Feld angezeigt, anstatt als Pop-up-Dialog zu erscheinen. Fehlermeldungen erscheinen dabei in Rot.
Der benötigte Platz für das neue Feld wurde aus dem Fokusbereich entnommen, d.h. der Headerbereich der A7-Masken wurde um eine Zeile vergrößert.
A7 Verbessertes Layout - Item 129186
In den Auskunftsmasken A7.1, A7.2 und A7.3 wurden die Kürzel "Art", "LT", "LP" vor den Eingabefeldern entfernt. Stattdessen wird nun ein einheitliches Barcodesymbol vor jedem Eingabefeld angezeigt. Dies entspricht dem modernen Design anderer Masken und verbessert die Benutzerfreundlichkeit.
Produktion
C1.2 Vollpalettensymbol - Item 129210
In der MDE-Maske C1.2 wird nun das neue Vollpalettensymbol verwendet, das bereits in anderen Masken eingeführt wurde.

C1.2 LT abstellen über LP-Scan - Item 128568
Wenn in der MDE-Maske C1.2 "Entnahme Pos. Übersicht" alle Positionen abgearbeitet wurden (Infofeld zeigt "Ladungsträger abgeben"), kann der Lagerplatz nun direkt gescannt werden, um den Ladungsträger abzustellen. Bisher musste hierzu die Maske "LT Aufnehmen/Abstellen" über F8 geöffnet werden.
C1 Keine Folgeteams in Folgefahrbefehlen - Item 129753
Das Feld "Internes Transport Folge-Team" bleibt bei Folgefahrbefehlen vom Typ "Transport zur Produktion" nun leer. Das "Interne Transport Team" wird korrekt aus dem ursprünglichen Fahrbefehl übernommen. Dies stellt sicher, dass die Gruppierung von Fahrbefehlen in Bezug auf Ziellagerplätze korrekt funktioniert.
C2.2 Mitarbeitermarkierung am Fahrbefehl - Item 123239
Mitarbeitermarkierungen werden nun auch eingetragen, wenn ein Mitarbeiter in der MDE-Maske C2.2 (Produktionsversorgung - Abstellen) einen Fahrbefehl bearbeitet.
Bisher wurden Mitarbeitermarkierungen nur bei der Produktions-Entnahme (C1.2) am Fahrbefehlskopf gesetzt. Durch diese Änderung ist nun bei allen Produktionsprozessen ersichtlich, welcher Mitarbeiter gerade welchen Fahrbefehl bearbeitet.
PV Fahrbefehle ohne Teamzuordnung - Item 128446
Fahrbefehle vom Typ "Transport zur Produktion", die im Zuge der Bearbeitung in C1 entstehen und keinem Team zugeordnet werden können, werden nun im Rollencenter als separate Kachel "Fahrbefehle ohne Team" angezeigt. Die Kachel öffnet eine Übersicht der entsprechenden Fahrbefehle, sodass diese nicht übersehen werden können.
PV Fahrbefehle ohne Teamzuordnung - Item 128446
Fahrbefehle vom Typ "Transport zur Produktion", die im Zuge der Bearbeitung in C1 entstehen und keinem Team zugeordnet werden können, werden nun im Rollencenter als separate Kachel "Fahrbefehle ohne Team" angezeigt. Die Kachel öffnet eine Übersicht der entsprechenden Fahrbefehle, sodass diese nicht übersehen werden können.
Inventur
Inventur von gesperrten Lagerbeständen - Item 130725
Bei Inventuren müssen häufig auch gesperrte Bestände gezählt werden. Bisher konnte eine Inventur für gesperrte Bestände zwar über die Lagerbestandsübersicht erstellt werden, beim Buchen trat jedoch eine Fehlermeldung auf.
Durch ein neues Einrichtungsfeld in der SWMS Einrichtung im Reiter Inventur kann die Prüfung auf gesperrte Bestände nun deaktiviert werden. Ist dieses Kennzeichen gesetzt, können Inventuren für gesperrte Bestände ohne Probleme erstellt, gezählt und gebucht werden.
Lagerbelege
Herkunftsnr. im Lagerbeleg anzeigen - Item 130558
Das Feld "Herkunftsnr." wird nun standardmäßig in den Zeilen der ausgehenden Lagerbuchung angezeigt. Dies erleichtert die Nachverfolgung und ermöglicht eine schnellere Identifikation der Herkunftsbelege direkt im Lagerbeleg.
Kommissionierung
A4.MOP Fachbestätigungen - Auftragszeile markieren - Item 126440
Bei den Fachbestätigungen in A4.MOP wird nun die aktuelle Auftragszeile türkis markiert. Dadurch ist dem User auf einen Blick klar, für welchen Auftrag er/sie gerade die Fachbestätigung durchführt. Dies verbessert die Orientierung, insbesondere wenn zuvor Fehlermeldungen erschienen sind.

A4.MOP Anweisung verbessert - Item 130015
Die Arbeitsanweisung in der MDE-Maske A4.MOP wurde präzisiert. Wenn der Kommissionierer bereits in A4.2 einen KLT gegründet hat und dann die erste Position auswählt, erscheint nun eine klarere Anweisung:
"Scan LP Abstellen o. Enter Auswahl KLT"
Dies macht deutlich, dass der User durch Scannen des zuvor gegründeten KLT und leeres Bestätigen des Feldes "LP LT oder MOP FFZ" das KLT für die aktuelle Position/den aktuellen Auftrag auswählen kann.
Fahraufträge
FA PV Filter auf Lagerort bei Komponentenrestmengen - Item 128313
Die Felder "Gesamtrestmenge in Komponentenzeile" und "Gesamtrestmenge (LP) in Komponentenanzeige" sind nun auf den Lagerort der Komponenten-Zeile gefiltert. FA-Komponenten aus anderen Lagerorten werden in der Summierung nicht mehr berücksichtigt. Dies verhindert irreführende Mengenangaben.
Verladung
A6.1 Verladevorgangsauswahl über NVE-Scan - Item 128543
In der MDE-Maske A6.1 "Übersicht Verladungen" kann der Verladevorgang nun auch über den Scan einer NVE ausgewählt werden. Bisher war nur eine manuelle Auswahl aus der Liste oder der Scan der Verladevorgangsnummer möglich. Dies beschleunigt die Auswahl erheblich.
Serienverteilung - Berücksichtigung der Gewichtsberechnungsmethode - Item 129910
Die Gewichtsberechnung für Ladungsträger in der Serienverteilung berücksichtigt nun das Einrichtungsfeld Ermittlung Bruttogewicht des Ladungsträgers aus der SWMS Einrichtung im Bereich Ladungsträger.
Bisher wurde diese Einstellung bereits im Wareneingang, in der Kommissionierung und in der Verpackung berücksichtigt. Mit diesem Release wird die Gewichtsberechnungsmethode auch in der Serienverteilung angewendet.
Auftragsbezogene Montage (ATO)
Automatischer Labeldruck für KLT und NVE - Item 128694
In der SIEVERS WMS Einrichtung steht nun der neue Tab Montage zur Verfügung (analog zum bestehenden Tab Produktion). In diesem Tab befindet sich das neue Feld Automatischer Druck LT bei auftragsbezogener Montage.
Ist das Feld aktiviert, wird nach erfolgreicher Auftragszuordnung und -erstellung im Rahmen der auftragsbezogenen Montage automatisch ein Label für den betroffenen KLT und/oder die NVE gedruckt. Der Druck erfolgt vollautomatisch ohne Request Page und nutzt die bestehende Drucklogik für KLT und NVE.
Hinweis
Bei einem Fehler während des Drucks wird die gesamte Transaktion zurückgerollt. Es entstehen keine Teilbuchungen.
Automatische NVE-Erstellung und Versorgung der Verpackungszeilen - Item 128690
Bei der auftragsbezogenen Montage wird eine NVE (Nummer Versandeinheit) nun automatisch erstellt, sobald alle erforderlichen Attribute am Ladungsträger vollständig gepflegt sind:
- Abmessungen (Tiefe, Breite, Höhe) und Gewicht sind gesetzt
- Der Status des Ladungsträgers ist 7 - Verpackt
Zusätzlich werden die zugehörigen Verpackungszeilen automatisch erstellt und der Verpackungsvorgang vollständig versorgt. Die Warenausgangsplanung wird dabei ebenfalls aktualisiert.
Hinweis
Fehlen Attribute (z.B. Abmessungen oder Gewicht), erfolgt keine automatische NVE-Erstellung und es wird eine Fehlermeldung angezeigt. Bei Fehlern während der Verarbeitung wird die gesamte Transaktion zurückgerollt.
Anzeige verknüpfter Montageaufträge in der Warenausgangsplanung - Item 128714
In der Warenausgangsplanung wurde die FactBox "Warenausgang" um einen neuen Eintrag Anzahl Montageaufträge erweitert. Dieser zeigt die Anzahl der mit dem ausgewählten Warenausgang verknüpften Montageaufträge an.
Ein Klick auf den Wert öffnet eine Liste aller zugehörigen Montageaufträge mit mindestens folgenden Informationen:
- Montageauftragsnummer
- Status des Montageauftrags
Dies erhöht die Transparenz für Disponenten und Lagerplaner und ermöglicht einen direkten Zugriff auf die Montageaufträge direkt aus der Warenausgangsplanung.
Steuerung der automatischen Anlage von ausgehenden Lagerbuchungszeilen - Item 128712
Im Tab Montage der SIEVERS WMS Einrichtung stehen zwei neue Felder zur Verfügung:
- WA und Lagerbeleg bei eingehender Lagerbuchung aus der auftragsbezogenen Montage erstellen: Legt fest, ob bei einer eingehenden Lagerbuchung im Rahmen einer auftragsbezogenen Montage automatisch ein Warenausgang und der zugehörige Lagerbeleg erzeugt werden sollen.
- Auto. Anlage von ausgehenden Lagerbuchungszeilen bei auftragsbezogener Montage: Dieses Feld ist nur aktiv, wenn das obige Feld aktiviert ist. Wird das Feld deaktiviert, setzt sich dieses Feld automatisch auf Keine Anlage zurück. Optionen:
- Für alle Zeilen: Bei eingehender Lagerbuchung werden ausgehende Lagerbuchungszeilen für alle Positionen des Warenausgangs erzeugt oder aktualisiert
- Nur für betroffene Zeile (Standardwert): Es wird nur die zur eingehenden Lagerbuchung gehörende Zeile im Warenausgang verarbeitet, alle übrigen Warenausgangszeilen bleiben unberührt
- Keine Anlage: Es wird nur der Warenausgang erstellt. Die ausgehende Lagerbuchung erfolgt ggf. manuell oder zu einem späteren Zeitpunkt

Verknüpfung des Lagerbestands mit Reservierungsposten - Item 127874
Im Business Central Standard wird der Reservierungsposten nach einer Montagebuchung auf den Artikelposten der Zugangsbuchung gesetzt. Die bisherige WMS-Logik berücksichtigte diese Verknüpfung nicht, was dazu führen konnte, dass der reservierte Bestand dem Verkaufsauftrag im nachgelagerten Warenausgangsprozess nicht korrekt zugeordnet wurde.
Die WMS-Logik bei eingehender Lagerbuchung wurde daher erweitert: Der neu erzeugte Lagerbestand wird automatisch mit dem zugehörigen Reservierungsposten verknüpft. Dadurch bleibt der reservierte Bestand nach der Montagebuchung dem Verkaufsauftrag eindeutig zugeordnet, und nachfolgende WMS-Prozesse (z.B. Warenausgang, Lagerbuchung) können korrekt und ohne manuelle Eingriffe ausgeführt werden.
Kompatibilität mit BC-Standardbuchung bei WMS-Lagerorten - Item 127862
Im Business Central Standard werden Montageartikel fest mit der Verkaufszeile verknüpft. Diese Verknüpfung verhinderte bei WMS-verwalteten Lagerorten eine eingehende Lagerbuchung über die WMS-Logik. Um dies zu lösen, wird der ATO-Link-Datensatz intern vor der BC-Buchung temporär aufgehoben und danach bei vorhandenen Restmengen automatisch wiederhergestellt. Für den Anwender ist dieser Vorgang vollständig transparent und erfordert keinerlei manuelle Schritte.
Für Lager- und Versandmitarbeiter bedeutet diese Änderung: Die WMS-Prozesse für auftragsbezogen montierte Artikel laufen nun vollständig und ohne Fehler durch. Bisher konnte es bei WMS-verwalteten Lagerorten vorkommen, dass die eingehende Lagerbuchung für einen montierten Artikel fehlschlug und manuelle Eingriffe erforderlich waren. Diese Fehlerquelle entfällt.
Negativkommissionierung und Rücklager Support
Hinweis
Die in diesem Release eingeführten Funktionen zur Negativkommissionierung und zum Rücklager Support sind technisch ausgeliefert, aber noch nicht freigegeben. Sie sollten in Release 58 nicht produktiv genutzt werden. Die Freigabe erfolgt mit Release 60, nachdem weitere Verbesserungen und Fehlerbehebungen abgeschlossen wurden.
Mit Release 58 wurden die Grundlagen für die Negativkommissionierung und den Rücklager Support eingeführt. Diese Funktionen unterstützen Kommissionierer beim effizienten Umgang mit Situationen, in denen die Bestandsmenge auf einem Ladungsträger die Bedarfsmenge übersteigt.
Neue Maske A4.4 Rücklager Support - Item 127896
Die Maske A4.4 Rücklager Support unterstützt Kommissionierer beim Rücklagern von Restmengen nach einer Negativkommissionierung. Wenn bei einer Vollpalettenentnahme mehr Ware auf dem Ladungsträger liegt als für den Auftrag benötigt wird, entsteht eine Restmenge, die auf eine andere Lagereinheit umgebucht werden muss. Der Rücklager Support stellt sicher, dass diese Restmengen kontrolliert und effizient zurück in den verfügbaren Lagerbestand gelangen.
Die Aktivierung erfolgt über den Schwellwert Negativkommissionierung (%) in der SIEVERS WMS Einrichtung. Der Standardwert ist 100 (= deaktiviert). Wird ein niedrigerer Wert gesetzt, werden Positionen, bei denen die Bedarfsmenge den Schwellwert der Lagerbestandsmenge erreicht oder übersteigt, als Negativkommissionierung vorgeschlagen.

Die Maske wird automatisch nach Bestätigung der Entnahmemenge in A4.3 Positionsbearbeitung geöffnet, sofern eine Negativkommissionierung vorliegt.

Im Kopfbereich werden die Aufgabenanweisung Scan Blanko oder LE sowie folgende Informationen angezeigt:
- Menge und Basiseinheit, Artikelnr. und Artikelbezeichnung, sowie Variante, Charge (falls vorhanden), MHD (falls vorhanden)
- Ein Scanfeld mit Barcode-Symbol zur Eingabe der Ziel-Lagereinheit
Unterhalb des Scanfelds befindet sich die scrollbare Liste Rücklagerungsziele. Diese zeigt geeignete Anbruchpaletten in der Umgebung des Entnahmelagerplatzes an, die denselben Artikel und dieselbe Variante enthalten. Die Vorschläge werden aufsteigend nach Lagerplatz sortiert.
- Links: Lagerplatz | Rechts: Anzahl der vorhandenen Artikel
- Links: Lagerplatzart | Mitte: Mindestbestand, der an diesem Kommissionierplatz für den Artikel vorrätig sein soll (Nachschub-Untergrenze) | Rechts: Maximalbestand an diesem Kommissionierplatz (Nachschub-Auffüllziel). In diesem Fall bedeutet 0, dass keine Nachschubgrenzen definiert wurden
- Lagerbestandsmaßcode
- Links: Ladungsträgerart und Ladungsträgercode | Mitte: Tiefe x Breite x Höhe | Rechts: Gewicht
Prozess:
- Die Negativkommissionierung wird in A4.3 bestätigt (gesamte Lagereinheit entnehmen).
- Die Maske A4.4 Rücklager Support wird automatisch geöffnet.
- Der Kommissionierer sieht die zu rücklagernde Menge und die Liste der Rücklagerungsziele.
- Der Kommissionierer scannt die Lagereinheit, auf die er die Restmenge legen möchte. Akzeptiert werden LE-Barcodes, GS1-NVE-Barcodes und GS1-Barcodes.
- Die Umbuchung wird durchgeführt und das Kennzeichen Rücklagersupport offen am Ladungsträger wird zurückgesetzt.
Hinweis
Alternativ kann der Kommissionierer einen Blanko Barcode scannen, um eine neue Lagereinheit zu gründen. In diesem Fall wird zunächst die Maske Maße und Gewichte geöffnet, um den neuen Ladungsträger anzulegen.
Anzeige geeigneter Anbrüche - Item 127897
In der Maske A4.4 wird eine scrollbare Liste Rücklagerungsziele angezeigt. Diese zeigt Anbruchpaletten in der Nähe des Entnahmelagerplatzes, die denselben Artikel und dieselbe Variante enthalten, aufsteigend nach Lagerplatz sortiert.
Neues Feld "Rücklagersupport offen" am Ladungsträger - Item 131047
Am Ladungsträger wurde das neue Kennzeichen Rücklagersupport offen eingeführt. Wird die Maske A4.4 verlassen, ohne die Rücklagerung abzuschließen, wird dieses Kennzeichen auf Ja gesetzt. Zusätzlich speichert das Feld Rücklagersupport LB die betroffene Lagerbestandsnummer.
Prozess bei Abbruch der Rücklagerung - Item 131051
Wird die Rücklagerung abgebrochen, wird der Kommissionierer zunächst mit der nächsten Position weitergeführt. Nachdem alle Ladungsträger des Belegs abgestellt wurden, werden alle offenen Rücklagerungen nacheinander abgearbeitet. Der Beleg kann erst verlassen werden, wenn alle Rücklagerungen abgeschlossen sind.
Fremdlagerung - Fertigungsartikel-Kennzeichnung - Item 128610, Item 128353, Item 128351
Fremdartikel können nun für Fertigungsaufträge verwendet werden. Dazu wurde ein neues Kennzeichen Fertigungsartikel eingeführt.

Auf der Artikelkarte im Bereich Fremdlagerung steht nun das Kennzeichen Fertigungsartikel zur Verfügung. Dieses Kennzeichen ermöglicht es, Fremdartikel in Fertigungsprozessen zu verwenden.
Voraussetzungen:
- Der Artikel muss als Fremdartikel gekennzeichnet sein (d.h. ein Ein-/Auslagerdebitor muss zugeordnet sein)
- Das Kennzeichen kann nur gesetzt werden, wenn der Artikel als Fremdartikel markiert ist
Sobald das Kennzeichen Fertigungsartikel aktiviert wird, werden automatisch folgende Änderungen durchgeführt:
- Lagerabgangsmethode wird auf "Standard" gesetzt
- Einstandspreis (fest) wird auf 0 gesetzt
- Ohne Lagerbewertung wird deaktiviert
- Die Felder Lagerabgangsmethode und Einstandspreis (fest) können anschließend nicht mehr geändert werden
Hinweis
Das Deaktivieren des Kennzeichens ist nur möglich, wenn für den Artikel noch keine Artikelposten oder Wertposten existieren. Andernfalls wird eine Fehlermeldung angezeigt.
Bisher konnten Fremdartikel nicht in Fertigungsaufträgen verwendet werden, wenn das Kennzeichen "Ohne Lagerbewertung" gesetzt war. Diese neue Lösung ermöglicht die Nutzung von Fremdartikeln in Fertigungsprozessen und stellt gleichzeitig sicher, dass die Lagerbewertung korrekt erfolgt.
Mobile Historie - Technischer Rückbau - Item 122109
Die Mobile Historie wird zukünftig nur noch als optionales Feature für Troubleshooting genutzt und ist im Standard deaktiviert.
Dies ist nötig, da die aktuelle Implementation zu relevanten Performance-Engpässen führt. Damit die Navigation in Mobile, insbesondere das Zurückspringen, sauber funktioniert, wurde eine Alternative implementiert.
Einrichtung:
Die Mobile Historie kann in der SWMS Einrichtung bei Bedarf aktiviert werden. Sie ist standardmäßig deaktiviert, um die Performance zu optimieren.
Kleine Änderungen
- Feldanordnung beim Ladungsträger anlegen in SWMS-Standardreihenfolge gebracht - Item 128344
- Verbesserter Hinweistext beim Auspacken in der Verpackung - Item 128530
- Tooltip-Korrektur durchgeführt - Item 128248
- Kommissionierpaletten-Nr. entfernt - Item 129915
- Icons für Vollpaletten und Negativkommissionierung in A4.2 und A4.3 überarbeitet - Item 129074
- Aus der Liste der Ladungsträger öffnet sich nun die WA Planung statt des Standard-Warenausgangs - Item 130153
- In den Auftragsarten ist nun ein direkter Link zu den Auftragsart-Kategorien verfügbar - Item 130903
- Auf dem Kommissionierbeleg wird nun der Ladungsträgercode angedruckt - Item 130431
Bugs
Artikel beim Entpacken falscher KLT zugeordnet - Item 130888
Beim Entpacken mehrerer Positionen aus einer KLT in unterschiedliche neue KLTs wurden alle Artikel derselben KLT zugeordnet. Dieser Fehler wurde behoben.
Fehlerhafte Batchbildung bei MOP und Serienkommissionierung - Item 130295, Item 130334
Bei der Batchbildung für MOP-Kommissionierung und Serienkommissionierung wurden Aufträge inkorrekt zugeordnet:
- Bei der MOP-Batchbildung wurden auch Aufträge mit der Auftragsart "SERIES" hinzugefügt, obwohl nur Aufträge mit MOP-Auftragsart berücksichtigt werden sollten
- *Aufträge konnten gleichzeitig sowohl einem MOP-Batch als auch einem Serien-Batch zugeordnet werden
Behebung:
- Die MOP-Batchbildung berücksichtigt nun ausschließlich Aufträge, deren Auftragsart als Kommissionierart "MOP" hinterlegt hat
- Ein Auftrag kann nur noch maximal einem Batch zugeordnet werden - gemäß seiner Auftragsart
Fehler beim Zurücksetzen von Wareneingangs-Ladungsträgern - Item 128541
Ein Fehler beim Zurücksetzen und Buchen von Wareneingangs-Ladungsträgern auf den Standardlagerplatz wurde behoben. Zuvor wurden die Halle und der Regalcode am Ladungsträger nicht korrekt aktualisiert.
Fehler beim Öffnen des Warenausgangs aus dem Verkaufsauftrag - Item 129042
Ein Fehler wurde behoben, der beim Öffnen des Warenausgangs aus einem Verkaufsauftrag über die Funktion "Offene Positionen" auftrat. Die Fehlermeldung zu einem modalen Dialog erscheint nicht mehr.
Korrektur Kachelstatus im Rollencenter - Item 130867
Die Kachel "Ladungsträger im Verpackungsprozess" im Rollencenter zeigt nun nur noch Ladungsträger mit dem Status "6 - in Verpackung" an. Zuvor wurden auch Ladungsträger mit anderen Status angezeigt.
C2.2 Abstellen der ganzen PV-LE - Item 130781
Ein Fehler wurde behoben, der beim Abstellen der gesamten Produktionsversorgungs-Ladeeinheit auf dem Ziellagerplatz auftrat.
Inventurfehler bei gefundenen Beständen - Item 127614
Ein Fehler wurde behoben, der bei der Inventur von gefundenen Beständen auf einem anderen Lagerplatz auftrat.
A3.1 Auskunft in Umbuchung - Item 130871
Ein Fehler wurde behoben, durch den die Auskunftsfunktion in der Umbuchungsmaske A3.1 nicht korrekt funktionierte.
Fehler bei Lagerbestände zusammenführen - Item 125998
Ein Fehler beim Zusammenführen von Lagerbeständen wurde behoben. Durch den Fehler funktionierte das Zusammenführen nicht konsistent.
Falsche Mengen bei Nutzung der Einkaufseinheit im Wareneingang - Item 131656
Beim Buchen des Wareneingangs mit Einkaufseinheiten kam es zu Fehlermeldungen wegen "Überlieferung", wenn ein zweiter Ladungsträger für dieselbe Position erfasst wurde.
A4.2 Anzeige aktualisierte sich nicht - Item 131967
In der MDE-Maske A4.2 (Kommissionierung - Positionsübersicht) wurden bereits erledigte Positionen weiterhin angezeigt. Benutzer konnten diese Positionen erneut auswählen, obwohl sie bereits vollständig kommissioniert waren. Die Anzeige in A4.2 wird nun korrekt aktualisiert. Erledigte Positionen werden sofort aus der Liste entfernt und können nicht mehr ausgewählt werden.
Kleine Fehlerbehebungen
- Rechtschreibfehler korrigiert - Item 127909, Item 128331, Item 130765