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Mobile Verpackung

Bei der mobilen Verpackung werden kommissionierte oder auftragsbezogen angelieferte KLT mithilfe der MDE-Funktion A5 Verpackung geprüft, konsolidiert und in NVE verpackt.

Zweck

Die mobile Verpackung dient dazu, kommissionierte KLT zusammenzuführen, die Kommissionierung zu überprüfen und die Ware transport- sowie kundengerecht zu verpacken.

In der Regel werden die Artikelmengen ladungsträgerweise verpackt. Dabei werden die Zuordnungen aus der Kommissionierung oder dem Wareneingang genutzt. In Ausnahmefällen kann auch artikelweise verpackt werden.

Weitere Anwendungsfälle sind das Rauspacken oder Korrigieren von Mengen aus einer NVE, insbesondere im Zusammenhang mit regulären oder wiederverwendbaren KLT.

Voraussetzungen

Damit der Prozess genutzt werden kann, müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:

  • Es liegt ein Warenausgang vor.
  • Es stehen kommissionierte KLT bereit, die im Kommissionierprozess abgestellt wurden.
  • Alternativ liegt ein Kommissionierbeleg vor, der auf erledigt steht.

Input und Output

Input

  • KLT
  • Kommissionierte Mengen

Output

  • NVE
  • Verpackte Mengen

Prozessablauf

  1. Mobile Verpackung starten

    • Login am MDE.
    • Auswahl der Funktion „A5 Verpackung“.
    • Auswahl des Teams, z. B. Team 100.
    • Auftrag auswählen, z. B. Auftrag 101074.
    • KLT scannen, z. B. KLT 596.
    • Inhalt kontrollieren.
    • KLT erneut scannen.
    • NVE-Wandlung bestätigen.
    • Maße und Gewicht erfassen.
    • Label drucken.
  2. Mehrere KLT in eine NVE verpacken

    • KLT scannen, z. B. KLT 594.
    • Inhalt prüfen.
    • Blanko-Label scannen, um eine neue NVE zu gründen.
    • Weitere KLT scannen, z. B. KLT 595.
    • Inhalt prüfen.
    • NVE scannen, z. B. NVE 597.
    • Vorgang bestätigen.
    • Maße und Gewicht erfassen.
    • Auftrag als fertig gepackt abschließen.
  3. Kontrolle während der Verpackung

    • Während der Verpackung kann mit F11 bzw. „Auspacken“ geprüft werden, was bereits verpackt wurde.
    • Alternativ kann die Auskunft genutzt werden.

Hinweise zur Bedienung

  • Ein Staplerfahrer kann KLT in A5.2 einsammeln, wenn diese noch nicht am Packplatz stehen.
  • Es kann die KLT gescannt werden, die direkt vor dem Mitarbeitenden steht.
  • Eine feste Verpackungsreihenfolge ist nicht erforderlich.

Rollen

Die folgenden Rollen sind für diesen Prozess relevant:

  • Verpacker: Verantwortlich für Prüfung, mobile Verpackung und Labeldruck.

Dokumente und Belege

Folgende Dokumente und Belege sind in diesem Prozess relevant:

  • Warenausgang
  • Verpackungsvorgang

Einrichtung

Für die mobile Verpackung sind folgende Einrichtungen erforderlich:

  • Nummernserie für Verpackungsvorgänge bzw. gebuchte Verpackungsvorgänge in der SWMS-Einrichtung
  • SWMS Packteam

Kennzahlen

Mögliche Kennzahlen für den Prozess:

  • Packpositionen pro Mitarbeiterstunde
  • Summe m³ pro Stunde
  • Summe kg pro Stunde

Prozessuale Einsortierung

Die Verpackung ist ein Teilprozess, der nach der Kommissionierung bzw. nach der Serienverteilung folgen kann.

Wurden bereits im Wareneingang, in der Kommissionierung oder in der Serienverteilung NVE erstellt, wird der Verpackungsvorgang automatisch versorgt. In diesem Fall muss der Lageruser den Verpackungsprozess nicht mehr manuell durchlaufen.

Wurde keine NVE erstellt, muss verpackt werden, damit anschließend verladen oder der Warenausgang gebucht werden kann.

Ein separater Verpackungsprozess ist insbesondere dann erforderlich, wenn im Lager unterschiedliche Anforderungen an Transportwege oder Kundenanforderungen erfüllt werden müssen.

Varianten

Es gibt verschiedene Varianten der mobilen Verpackung:

  • Verpackung mobil: Standardprozess über MDE.
  • Mehrere KLT in eine NVE: Mehrere Ladungsträger werden mobil zu einer NVE zusammengeführt.
  • KLT in NVE wandeln: Eine KLT wird mobil in eine NVE umgewandelt.
  • Artikelmengen einzeln verpacken: Einzelne Artikelmengen können mobil verpackt werden.
  • Rauspacken / Korrigieren aus einer NVE: Bereits verpackte Mengen werden korrigiert oder aus einer NVE entfernt.