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Hauptmenü

Über das MDE Hauptmenü können Sie die einzelnen Funktionen des WMS aufrufen. Das Menü ist dabei in mehrere Bereiche unterteilt: A, B und C.

  • A: Kernfunktionen im Lager (Wareneingang, interne Transporte, Umbuchung, Kommissionierung, Verpackung, Verladung)
  • B: Nebenfunktionen (NVE Auskunft, LE Etikett, Bestandskorrektur, WE Abladen, Inventur)
  • C: Produktionsentnahme und -Versorgung

In allen Bereichen erreichbar: Auskunft, Team / Stapler

Menüseite A

  1. Titelleiste: Pagename und nr. Benutzerkürzel (z. B. FO)
  2. Firmenlogo (hier SIEVERS WMS) mit Systemumgebung und Firma (z. B. PSDTest AT CRONUS AG)
  3. Aktuell ausgewähltes Team (WE), Flurförderzeug / Stapler (W09) und aktive Druckerstation (PRINT) - soll die Druckerstation gewechselt werden, kann dies im Hauptmenü mit dem Scan des Druckerstationslabels automatisch oder in der Team / Stapler - Auswahl manuell geändert werden.
  4. Funktionsliste des aktiven Bereichs (hier Bereich A) - Aufruf der einzelnen WMS-Funktionen über die Nummer (1-9) oder per Touch
  5. Bereichswähler A - Kernfunktionen im Lager
  6. Bereichswähler B - Nebenfunktionen
  7. Bereichswähler C - Produktionsentnahme und -versorgung
  8. In allen Tabs erreichbar: Auskunft (7), Team / Stapler (8) und Abmelden (9)

Sollen die Tabs über die Tastatur am ZEBRA MC3400/3300 geswitcht werden, drücken Sie P1.

Menüseite B

Die Beschreibung der einzelnen Funktionen finden Sie weiter unten.

WorkIndicator

An jedem Funktionsaufruf findet sich ein mintgrünes oder graues Quadrat. Das ist der WorkIndicator. Der soll helfen, dass sich Lagerkolleg:innen schnell darüber informieren können, ob es in diesem Bereich oder für dieses Team aktuell Arbeit gibt und wie viel. Die Bedeutung der Farben ist wie folgt:

  • Grau: In diesem Bereich oder für dieses Team gibt es aktuell nichts zu tun
  • Grün: In diesem Bereich oder für dieses Team gibt es Arbeit

Workindicator Menü C

Der WorkIndicator wird an unterschiedlichsten Stellen im Programm angezeigt, um bei der täglichen Arbeit zu helfen und die Absprache im Team zu erleichtern.

Aufbau der Funktionen

Jede Lagerfunktion ist in mehrere Aufgaben-Ebenen unterteilt, um das Arbeiten im MDE einheitlich zu strukturieren. In der Regel sind die Funktionen so aufgebaut:

  1. Ebene: Vorgangsübersicht
    • Arbeitslast und Arbeitsreihenfolge
  2. Ebene: Positionsübersicht
    • Umfang des einzelnen Vorgangs
  3. Ebene: Positionsbearbeitung
    • Prüfen und Abarbeiten

Beispiel:

1. Ebene: Ansicht der verfügbaren Wareneingänge (Die Zahlen-Markierungen auf der linken Seite können Sie ignorieren)

2. Ebene: Ansicht der Ladungsträger in einem ausgewählten Wareneingang

3. Ebene: Ansicht der Positionen auf einem ausgewählten Ladungsträger

Darüber hinaus gibt es je nach Prozess weitere, spezialisierte Seiten, um die Arbeit zu erleichtern.

Funktionsbeschreibungen

Menüseite A

  1. Wareneingang:

    • Abladen von ankommenden Transporten und Gründen von Wareneingängen
    • Wareneingangskontrolle (Labeln der Ladungsträger und Waren, Scanner gestützte Prüfung der Etikettierung, Sichtkontrolle Mengen & Artikel)
    • Ladungsträgeranlage, wenn im SWMS Wareneingang noch keine Ladungsträger vorangelegt wurden
    • Prüfung der Ladungsträgeranlage, wenn im SWMS Wareneingang bereits Ladungsträger vorangelegt wurden
    • Wareneingang mit GS1-Barcodes
    • Buchen des Wareneingangs
  2. Interne Transporte

    • Bewegung von Ladungsträgern jeder Art einzeln oder zu mehreren zugleich
    • Kontrolle, Korrektur der Abmessungen und Gewichte
    • Möglichkeit, das Label nachzudrucken oder Mengenzuordnungen zu korrigieren
  3. Umbuchung

    • Umbuchung von (Teil-)Artikelmengen zwischen Ladungsträgern, z. B. um Anbruchbestände zusammenzuführen oder Mengenzuordnungen zu korrigieren
  4. Kommissionierung

    • Zusammenstellung von Artikelmengen gemäß Kundenanforderung
    • Pick & Pack während der Kommissionierung, d. h. die Artikel werden direkt in die Versandverpackung (NVE = Nummer VersandEinheit) gepackt
  5. Verpackung

    • Kontrolle, Konsolidierung und Verpackung der kommissionierten Artikelmengen
    • Kunden- und transportgerechtes Verpacken der Artikelmengen in Versandverpackungen (NVE = Nummer VersandEinheit)
    • Kunden- und transportgerechte Kennzeichnung der NVE
  6. Verladung

    • Zuordnung von Ladungsträgern (NVE = Nummer VersandEinheit) zu Frachtmitteln (LKW, Container, etc.)
  7. Auskunft

    • Informationen zu Lagerplatz, Ladungsträger, Artikel oder Lagerbestand
    • Kann auch aus den meisten Funktionen mit Pfeiltaste rechts direkt aufgerufen werden
  8. Team / Stapler

    • Team, Stapler oder Druckerstation wechseln
  9. Abmelden

    • Abmelden vom MDE zum Ende der Arbeit oder wenn ein Arbeitsgerät gewechselt wird

Menüseite B

  1. NVE Auskunft

    • Anzeige aller NVEs für einen Warenausgang oder Auftrag
    • Kann genutzt werden, um zu prüfen, wann ein Warenausgang versendet werden soll
    • Kann genutzt werden, um NVEs eines Warenausgangs zusammenzuführen
  2. LE-Etikett

    • Drucken eines LE-Etiketts
    • Geht ein LE-Etikett verloren, bietet diese Funktion die Möglichkeit, ein neues Etikett kontrolliert neu zu drucken
  3. Bestandskorrektur

    • Erfassung einer Bestandsabweichung, um eine ordentliche Inventur zu beginnen
    • Aktuell nur möglich, wenn keine Kommissionierung auf den Lagerplatz zeigt und kein KLT oder NVE auf dem Lagerplatz liegt
  4. WE Abladen

    • Diese Funktion dient dazu, wenn im Wareneingang arbeitsteilig gearbeitet wird. Es gibt Staplerfahrer, die nur abladen
    • Wenn nicht arbeitsteilig gearbeitet wird, kann das Abladen auch aus A1 gestartet werden
    • Das Abladen dient der Erstverortung einer Anlieferung auf dem Lagergelände. Es kann genutzt werden, um die sofortige Kontrolle im Wareneingang durchzuführen und z. B. mit Fotos zu dokumentieren
  5. Inventur

    • Beleglose Abarbeitung der Inventur
    • Mit B5 kann die permanente Inventur, aber auch eine Stichtagsinventur durchgeführt werden

Menüseite C

  1. Prod.-Entnahme

    • Mit dieser Funktion können die Artikelmengen für die Produktion aus dem Lager entnommen werden. Die Entnahme kann dabei auf Basis von Produktionsaufträgen oder auf Basis von Auffüllwerten erfolgen
    • In der Prod.-Entnahme kann ein Ladungsträger mit mehreren Positionen zusammengestellt werden, der entweder direkt in die Produktion geliefert oder zwischengelagert wird, um dann 2-stufig mit C2 - der Produktionsversorgung - auf beliebige Arbeitsplätze in der Produktion verteilt zu werden
  2. Prod.-Versorgung

    • Mit dieser Funktion können die in C1 gebildeten Ladungsträger für die Produktion auf ein oder mehrere Ziele verteilt werden