Sonstige Hinweise
Standard-Artikelidentifikation (BT-157)
SIEVERS E-Rechnung ermittelt die Standard-Artikelidentifikation für Artikelzeilen zentral und verwendet sie in den Exportformaten UBL/XRechnung und CII/ZUGFeRD einheitlich. Die Suchreihenfolge wird in der E-Rechnung Einrichtung über Suchreihenfolge Standard-Artikelidentifikation festgelegt.
- Bei der Reihenfolge 1. GTIN - 2. Artikelreferenz (EAN) wird zuerst
Item.GTINmit der Schema-ID0160geprüft. - Bei der Reihenfolge 1. Artikelreferenz (EAN) - 2. GTIN wird zuerst eine
Item ReferencemitReference Type = Bar Codeund der Schema-ID0088geprüft. - Ist die jeweils erste Quelle leer, wird die zweite Quelle verwendet. Wird keine geeignete Kennung gefunden, bleibt BT-157 leer.
Die ausgewählte Kennung wird im Feld GTIN der SNCX XRechnung Line gespeichert. Die zugehörige Schema-ID steht im Feld GTIN Scheme ID und wird als schemeID von BT-157 ausgegeben. Beide Werte werden gemeinsam verarbeitet und können über OnBeforeInsertXRechnungLine angepasst oder überschrieben werden. Das Event wird für Verkaufs-, Einkaufs- und Servicebelege sowie die jeweiligen Gutschriften in der passenden Export-Codeunit bereitgestellt. Weitere Informationen und ein Beispiel finden Sie unter Events Export.
Internationaler Standardcode
Bitte stellen Sie sicher, dass alle Einheiten, die Sie in E-Rechnungen verwenden, das Feld Internationaler Standardcode gepflegt haben. Nutzen Sie dazu die UNECERec20-Liste.

Angabe eines VAT Category Codes
Wenn Sie im VAT Category Code (BT-118) einen Code angeben, der Umsatzsteuerbefreiung impliziert, müssen Sie darüber hinaus einen VAT Exemption Reason Text (BT-120) angeben. In Business Central wird hierfür das Feld VAT Clause Code (Mehrwertsteuerklausel) genutzt. Falls das Feld nicht gefüllt wird, kommt es zu einem Fehler in der E-Rechnung-Validierungsprüfung.
Zahlungsbedingungen (BT-20) und Business Rule BR-DE-18
Die Business Rule BR-DE-18 schreibt vor, dass Zahlungsbedingungen (BT-20) in einem definierten Format übertragen werden müssen, sofern Skontoinformationen vorhanden sind. Das Format lautet:
#SKONTO#TAGE=14#PROZENT=2.25#
Die E-Rechnung-Erweiterung erkennt automatisch, ob die Zahlungsbedingung eine Kontoformel (mit Tagen) und ein Skonto-%-Feld enthält, und erzeugt daraus die korrekte Formatierung. Liegen diese Informationen nicht vor, wird die Beschreibung der Zahlungsbedingung unverändert übertragen – in diesem Fall kann die erzeugte Datei die BR-DE-18 verletzen und als nicht valide eingestuft werden.
Hinweis
Stellen Sie sicher, dass Ihre Zahlungsbedingungen in Business Central eine Kontoformel (Feld Berechnungsformel) und einen Skontoprozentsatz (Feld Skonto %) hinterlegt haben, damit BT-20 automatisch korrekt formatiert wird.
Beim Import wird das Feld BT-20 zu Informationszwecken eingelesen, aber nicht weiter ausgewertet, da Zahlungsbedingungen beim Käufer durch die Kreditoren-Stammdaten bestimmt werden.
E-Rechnung-Zeiträume im Verkauf und Service
In Serviceaufträgen, Servicerechnungen und Servicegutschriften sowie den gleichnamigen Verkaufsbelegen kann auf Zeilenebene ein E-Rechnung Start- und Enddatum hinzugefügt werden.

Diese Daten werden auch in gebuchte Verkaufs- und Servicebelegen und den E-Rechnung Beleg übernommen.

